Zur Formulierung des Bauschinger-Effekts
✍ Scribed by Dr.-Ing. M. Schlimmer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1983
- Tongue
- English
- Weight
- 552 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0933-5137
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
spiegelt sich im Verlauf des WerkzeugverschleiBes wieder. Die Legierung CuNi 30 schlieBlich, ein als schwer verarbeitbar bekannter Werkstoff, envies sich auch im Versuch als uberaus problematisch. Im Diagramm eingetragene Werte beziehen sich auf eine Drehdauer von 4 min. Hierbei konnte lediglich mit 1.4980 eine brauchbare Einsatzdauer erreicht werden. Verknupft man die Ergebnisse der VerschleiBversuche mit konstruktiven Uberlegungen, so ergeben sich hinsichtlich der Auslegung von Blockaufnehmern interessante Gesichtspunkte. In Abb. 11 ist das Verhaltnis der Fromanderungsfestigkeit von MS 65 zur ol~llooo ,,-Zeitdehngrenze unterschiedlicher Werkstoffe uber der Temperatur dargestellt [8]. Zusatzlich haben wir noch die Kurve fiir AlMgSi0,5 eingetragen. Da der Innendruck im Blockaufnehmer angenahert proportional der Formanderungsfestigkeit ist , kommt es in abhangigkeit von Werkstoffpaarung und Beanspruchungstemperatur zu einem Belastungsminimum, d. h. man konnte die Werkzeuge in diesen Bereichen auf minimale Wanddicke auslegen. Stellt man diese Kurven dem Werkzeugverschleia nach Abb. 10 gegenuber, so ist bei der Verarbeitung des MS58 im genannten Temperaturbereich der Type 1.2365 gegenuber 1.4980 vorzuziehen. Fur die konstruktive Auslegung der Blockaufnehmer bedeutet dies Optimierung hinsichtlich Belastbarkeit anstelle geringster erforderlicher Wanddicke. Dadurch ist man in der Lage, selbst bei gemischten PreBprogrammen im oberen Temperaturbereich -z. B. MS58 und CuNi30 (wobei MS den uberwiegenden Anteil ausmacht)mit einem Innenbuchsenwerkstoff z. B. 2365 + Co das Auslangen zu finden.
Andererseits ist erkennbar, daB das flach verlaufende Minimum der zusatzlich eingezeichneten Al-Legierung in den Bereich der Verarbeitungstemperatur fallt , und auch vom VerschleiBverhalten der Werkzeuge her eine Optimierung der Geometrie moglich wird.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, da8 das aus der Praxis bekannte VerschleiBverhalten durch die Versuche bestatigt wurde, und auf Werkstoffpaarung-und Temperaturabhangigkeit zuruckzufiihren ist . Anhand der Werkzeugverschleirjkurven der verschiedenen Legierungen und deren Verarbeitungstemperaturen lassen sich, wie am Beispiel der Messung bzw . Al-Verarbeitung gezeigt wird, zusatzliche Informationen fur die konstruktive Auslegung von Blockaufnehmern gewinnen.
📜 SIMILAR VOLUMES
Addition von Phenol an (CH,),P=CH, ergibt kristallines (CH,),POC,H, (Fp=71-7S0C, Zers.), das in CH,CI, schon bei 25°C ein NMR-Spektrum mit einem Dublett fur die (CH,),P-Gruppe zeigt. Mit steigender Aciditat des Alkohols wird somit der analog GI. (1) verlaufende Protonenaustausch zuriickgedrangt. Mit
## Abstract Deutet man die allgemeine Relativitätstheorie Einsteins nach Rosen als Theorie der Gravitation in einem ebenen Raum, so liegt die Gestalt der Feldgleichungen nicht mehr eindeutig fest. Bei der Untersuchung einer daraufhin von Kohler vorgeschlagenen Klasse möglicher Feldgleichungen zeigt