## Abstract Aus Narciclasin (**2a**) wird das Acetonid **8a** und dessen Oxidationsprodukt **10** dargestellt. **10** wird leicht zu **11** isomerisiert. Das bei der katalytischen Hydrierung von **2a** anfallende Gemisch der Dihydronarciclasine wird ΓΌber die Tetraacetate in die __cis__β und __trans
Zur chemie und stereochemie des narciclasins
β Scribed by A. Mondon; K. Krohn
- Book ID
- 104236725
- Publisher
- Elsevier Science
- Year
- 1972
- Tongue
- French
- Weight
- 205 KB
- Volume
- 13
- Category
- Article
- ISSN
- 0040-4039
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β¦ Synopsis
Vor kurzem wurde die absolute Konfiguration des Narciclasins 11 durch eine mntgenstrukturanalyse des Tetraacetats entsprechend Formulierung 1 ermittelt 2) . Wir haben unabhtIngig davon das gleiche Ergebnis fur die relative Konfiguration aus chemischen und spektroskopischen Daten abgeleitet. Unsere Arbeiten zielten darauf hin, die noch wenig erforschten chemischen Eigenschaften des Naturstof-fes1'3-5) genauer kennen zu lernen und die Stereochemie an geeigneten Derivaten durch NMB-und CD-Messungen 6) zu klgren. Auch sollten durch Abwandlung des Molekills Struktur-Wirkungsbeziehungen fiir das Mitosegift festgelegt werden 7) . Die sur Diskussion stehende Fonnel 2 8) fiir Warciclasin war nicht bewiesen, da sich die sterische Zuordnung nur auf das NMB-Spektrum stlttzte. Modellbetrachtungen an den Stereoisomeren & und 2 neigen, daB etwa gleich groBe Kopplungskonstanten fiir die Protonen an C-2 und C-3 zu erwarten sind. Bei der all-cis-Anordnung der OH-Gruppen wie in 2 ist die Bildung isomrer Acetonide moglich. Mit Kupfersulfat in Aceton erhBlt man aber nur das Acetonid 2 vom Schmp. 276', das durch ein Monoacetat f und dessen Wethyl&ther 2 gekennzeichnet ist. Mit Ortho-ameisen&iure+thylester und p-Toluolsulfonslure bildet sich swar ein neues Acetonid vom Schmp. 271Β°, doch handelt es sich um den #thyHither p, der im R' R
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