Zum biologischen Ab- und Aufbau der Aminosäuren
✍ Scribed by Dozent Dr. Wilhelm Franke
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1939
- Tongue
- English
- Weight
- 886 KB
- Volume
- 52
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Es ist friiher schon darauf hingewiesen worden, daW die G1 u t a mi n s a u r e insofern eine Sonderstellung unter den Aminosauren einnimmt, als sie von verschiedenartigem biologischen Material angegriffen wird, das gegeniiber den ubrigen Aminosauren ohne Wirkung ist. Derartige Befunde wurden u. a. an Muskel und G e h i r n , an P f l a n z e ns a m e n , H e f e und verschiedenen B a k t e r i e n erhoben. Die Versuche mit diesem Material wurden fast ausschlieolich nach der Methylenblautechnik ausgefiihrt, es m d t e hier also eine spezifische D e h y d r a s e im ,,klassischen" Sinn am Werke sein. Anderssm (35) wies 1933 im Eubrschen Institut nach, daf3 das Enzym aus Pflanzensamen b e i d e r Dialyse seine Aktivitat verliert, sie aber bei Zugabe von Cozymase wieder gewinnt. Es unterscheidet sich also auch hierin typisch von der Krebsschen Oxydodesaminase und gehort in die grooe, neuerdings insbes. von v. Euler, Green, Warburg u. a. vie1 untersuchte Gruppe der k o mp l e x e n A n a e r o -d e h v d r a s e n , deren Dissoziationskon-(Apodehydrase) . (Codehydrase) relativ grol3 und (Ho1od;hjdrase) stante K = ~ ~ deren Coferment ein P y r i d i n -n u c l e o t i d ist. Bei der Glutamino-dehydrase zeigen sich nach den neuesten Untersuchungen v. Eulers und seiner Schule (36a-e) nun sehr nierkwiirdige Verhaltnisse hinsichtlich der Codeh y d r a s e -s p e z i f i t a t . Man kennt bckanntlich bisher zwei dieser Codehydrasen im engeren Sinne: die C o d e h y d r a s e I oder Cozymase (Warburgs L, i p h o s p h o p y r id i n -n u Cleo t i d), eine Verbindung, deren Konstitution vor kurzem durch L'. Euler u. Schlenk (37) im Sinne des Schemas Nicotinsaureamid -Ribose ~ Phosphorsaurel'hosphorsaure-Ribose-Adexiin aufgeklart worden ist. und die C o d e h y d r a s e I1 (Warburgs T r i p h o sp h o p y r i d i n -n u c l e o t i d ) . die sich von der Cozymase durch das Plus einer Phospliorsaurc unterscheidet, deren Sitz im Molekiil noch nicht ganz sicher geklart, wahrscheinlich aber in der Phosphorsaurebriicke zu suchen ist. Die eigentlich wirksame Konfiguration im Codehydrase-molekiil ist das Nicotinsaureamid, das reversibel 2 H-Atome aufnehmen kann wobei gleichzeitig noch eine salz-oder betainartige Bindung zwischen dem I'yridin-N und der Phosphorsaure gelost wird. Die Codehydrase war nach der bisherigen Auffassung der ganz spezifische, p r iinare H -A c c e p t o r des an die Apodehydrase gebundenen Substratmolekiils. Man wuDte aus den friiheren Untersuchungenv. Eulem (38). daO die weit iiberwiegende Mehrzahl der Dehydrasen codehydrase-I-spezifisch ist, daW einige wenige, wie die (auch von Warburg (39) eingehend untersuchte) Hexosemonophosphat-dehydrase, codehydrase-11-spezifisch siud und daO eine einzige, die Glucose-dehydrase der k b e r , sowohl xnit Codehydrase I wie I1 zu reagieren vermag.
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