Zunachst miissen wir uns die Frage vorlegen, ob die Schadigungen durch Mabnahmen der praparativen Kosmetik so erheblich sind, dab ein gesetzlicher Verbraucherschutz erforderlich erscheint. H . C. Friederich hat vor \* Vortrag anla8lich der DGF-Vortragstagung 1958 in Kiiln am 29. Oktober 1958.
Verwendung von Wachsen in kosmetischen Präparaten
✍ Scribed by Schweischeimer, W.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1960
- Weight
- 516 KB
- Volume
- 62
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
In einer Versuchsserie konnten wir zeigen, dai3 das Sonnenblumenol, das Wasser und das freie Glycerin e i n e homogene Phase bilden.
'ClliWasser-Gemische in verschiedenen Verhaltnissen wurden in Anwesenheit von Zinkoxyd-Katalysator in ein Glasrohr eingeschmolzen unid gespalten. Bis zu einer Temperatur von 215O C konnte mit 6.5 "10 Wasser eine homogene Phase gebildet und auf diese Weise bis zu einem Grad von 42 Oio gespalten werden.
Die in homogener Phase gewonnenen Monoglycerid-Werte sind hoher als die unter Betriebsverhaltnissen erhaltenen. Daruber hinaus kommen sie an die aufgrund der ,,random distribution" ermittelten Mengen gut heran. Dies ist unter der Voraussetzung, dai3 wahrend der Spaltung zwei Reaktionen nebeneinander herlaufen, zu verstehen:
-
die Hydrolyse, wobei Fettsaure und Glycerin entstehen;
-
eine Umesterung zwischen den nach der Hydrolyse verbliebenen Triglyceriden un(d dem freigewordenen Glycerin.
Wenn diese Umesterung im Sinne des ,,random"-Prinzips erfolgen sollte, so bezeichnet die Linie -. -. -in Abb. 6 die Menge der entstandenen Monoglyceride. Bis zu einer gewissen Grenze werden diese Werte von den in homogener Phase erhaltenen Monoglycerid-Werten annahernd erhalten.
Zusammenfassend sei gesagt, dai3 bei der Spaltung von Sonnenblumeniil die Zusammensetzung der Fettsauren konstant bleibt. Monoglyceride entstehen gleichzeitig in einem, von den Spaltungsverhaltnissen abhangigen Mafie. Ihre Menge ist bei Spaltungsgraden zwischen 30 und 6Oo/o am hiichsten und schwankt zwischen 4.5 und 11.5 O/o.
Bei in homogener Phase durchgefiihrter Spaltung liegen die gefundenen Monoglycerid-Mengen nahe den aufgrund der random-Umesterung ermittelten theoretischen Werten. Hieraus darf wohl geschlossen werden, dai3 bei der Fettspaltung neben der Hydrolyse auch eine Umesterung zwischen Glycerin und neutralem Anteil erfolgt, wobei die Umesterungsreaktion zu einem von den Spaltungs-Bedingungen abhangigen Gleichgewicht fuhrt. Bei der Anfertigung der Arheit wurde ich von Dr. 1ng.-Chem. M. Iciky, Direktor des Instituts, sowie yon meinen Mitarbb. L. Pdlos und I. Ficzerc weitgehend unterstiitzt. Fur ihre wertvolle Hilfe sei auch hier gedankt.
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