VI '\,/ Die Azlaeton-Methode ist also zu einer direkten Synthese von Verbindungen der Formel I ungeeignet. Nun ist bekannt, dass a,%-Bis-(acy1amido)-propionsauren (VIIa) durch Kochen in Eisessig unter Abspaltung von 1 Mol Acylamid in die entsprechenden a-Acylamidoacrylsauren (I11 c) ubergehen konnen
Versuche zur Herstellung von Amid-Derivaten der α-Phenylacetamido-acrylsäure. 2. Mitteilung
✍ Scribed by M. Brenner; K. Rüfenacht
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1954
- Tongue
- German
- Weight
- 507 KB
- Volume
- 37
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Die Methode von Boissonnas/Vaughan/Wieland ist zur präparativen Gewinnung von α‐Phenylacetamido‐acrylsäure‐amiden nicht ohne weiters brauchbar, weil das mit Chlorkohlensäure‐äthylester entstehende gemischte Anhydrid äusserst leicht in das unreaktive 2‐Benzyliden‐4‐methyl‐pseudo‐oxazolon‐(5) übergeht. Versuche mit α‐Acetamido‐zimtsäure, α‐Benzamido‐zimtsäure und α‐Benzamido‐ β,β‐dimethylacrylsäure zeigten, dass die Oxazolonbildung unter den Bedingungen der Boissonnas/Vaughan/Wieland‐Methode eine allgemeine Reaktion von α,β‐ungesättigten α‐Acylaminosäuren darstellt. Die Tendenz zur Wasserabspaltung äusserst sich auch bei der Umsetzung der α‐Acetamido‐zimtsäure mit Phenylisocyanat (Peptidsynthese nach Goldschmidt & Wick), sowie beim Versuch zur Herstellung des Säurechlorids mit PCI~5~; in beiden Fällen wird glatt das entsprechende Oxazolon erhalten.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die Methoden zur Synthese von Peptiden, welche Diäthylphosphorig‐ und Diäthylarsenig‐säure‐amide als Aminüberträberträger benützen, wurden auf ihre Brauchbarkeit zur Herstellung von α‐Acylaminosäureamiden, α‐Acetamido‐zimtsäureamiden und α‐Phenylacetamido‐acrylsäureamiden geprüft. Im er
## Abstract Δ^5^‐3‐Chlor‐androsten‐17 β‐ol und Oestradiol wurden in 17‐Stellung mit 4‐Nitro‐2‐sulfo‐benzoesäure verestert. In beiden Fällen konnten die durch Reduktion der Nitrogruppe erhältlichen 4‐Amino‐2‐sulfobenzoesäureester nicht analysenrein erhalten werden.
## Abstract Durch Umwandlung der Carboxylgruppe der Sumaresinolsäure in eine Methylgruppe ließ sich das bisher unbekannte Triterpendiol Δ^12^,^13^‐2, 7‐Dioxy‐oleanen herstellen.
## Abstract Es wird die Synthese des Δ^5^ β‐Oxy‐ätio‐cholensäure‐azids und dessen Kupplung mit Pferde‐ und Kaninchenserum beschrieben. Ein entsprechendes Δ^5^‐3‐Chlor‐ätio‐cholensäure‐derivat konnte nicht in reiner Form isoliert werden. Allgemein aber erwies sich die Azidmethode als zur Herstellung