Vergleichende Untersuchungen über die Bildung von Cellulasen und Hemicellulasen bei einigen Pilzen
✍ Scribed by Horst Lyr; Elizabet Novak
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 761 KB
- Volume
- 2
- Category
- Article
- ISSN
- 0233-111X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Cellulasen werden von zahlreichen Pilzen verschiedener taxoriomischer Stellung gebildet. Eine ubersicht iiber die bisher untersuchten Arten sowie uber die Eigenschaften der Enzyme geben J. A. GASCOIONE und M. M. GASCOIGNE (1960). Demgegenuber ist die Zahl der Pilze, die auf die Fahigkeit zur Bildung von Hemicellulasen gepriift wurden, wesentlich geringer. Fur ein intensivercs Studium der Physiologic und Okologie der verschiedenen Pilzarten genugen jedoch nicht mehr bloIje qualitative Feststellungen, sondern erst ein quantitativer Vergleich ermoglicht eine genauere Charakterisierung der einzelnen Arten. Solche Versuche sind bereits mehrfach unternommen worden. Umfangreiche Untersuchungen fiihrten REESE und LEVINSON (1952) durch, wobei die C,-Einheit als AktivitatsmaBstab zu Grunde lag. Zehn Arten von holzbewohnenden Pilzen wurden von LYR (1959b) quantitativ hinsichtlich der Bildung von Cellulase, Xylanase und anderen Ektoenzymen untersucht. BASU und GHOSE (1960) verglichen 124 Pilzarten bezuglich der Cellulase-Produktion a d verschiedenen Substraten, SCIIAEFER (1957) benutzte die Papierzerstorung als halbquantitatives MaR fur die cellulolytischen Eigenschaften von 84 Pilzarten und SIMPSON (1954) macht fur einige Gattungen Angaben uber die Xylanase-Bildung. Leider ist es aus verschiedenen Grunden, von denen einige noch crortert werden sollen, sehr schwierig, die Werte der einzelnen Autoren in ein einheitliches MaBsystem umzurechnen, so daR bis heute noch wenig Klarheit iiber die enzymatischen Potenzen der einzelnen Pilzarten besteht, zumal sich oft die Angaben verschiedener Autoren widersprechen. Insbesondere fehlen aber Versuche zur gleichzeitigen Erfassung des Gesamtspektrums an Ektoenzymen verschiedener Pilzarten.
Die vorliegenden Untersuchungen wurden mit der gleichen Methodik wie die frii- heren durchgefuhrt (LYR 1959a, b), um die erhaltenen Werte untereinander vergleichcn zu konnen. Neben Cellulase wurde die Bildung von Xylanase, Mannanase sowie von Amylase und Proteinase gemessen, urn die enzymatischen Potenzen der Organismcn moglichst vielseitig zu erfassen.
Methodik
Die Pilze wurden bei 25 OC als Oberflachenkulturen in 100 ml Erlenmeyer-Kolben auf 25 ml eines Medium kultiviert, das folgende Substanzen enthielt : 0,25% Cellulose (homogenisiertes Filtrierpapier); O,l% Pepton; O,l% KH,PO,; O,l% K,HPO,; 0,05% MgSO, . 7H,O; 0,2% Malzextrakt. Der pH-Wert war auf 6,O eingestellt. Die Beimpfung erfolgte mit Mycelsuspensionen. die durch leichtes Homogenisieren von Mycel erhalten wurden. I n Abstanden von 4 Tagen wurden fur jede Pilzart jeweils 10 Kolben ausgawertct. Myoel + restliche C2llulose wurden durch Filtration von der Kulturflussigkeit getrennt und nach Trocknung bei 105 O C gewogen. Die Enzymaktivitiiten wurden direkt im Kulturfiltrat (KF) ohne weitere Reinigung bestimmt.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die während der Oxydation von Sonnenblumenöl und Schweineschmalz bei hohen Temperaturen (bis zu 200 °C) gebildeten Carbonylverbindungen werden aus dem Unverseifbaren als 2,4‐Dinitrophenylhydrazone isoliert, dünnschicht‐ bzw. papierchromatographisch differenziert und spektralanalytisch b
## Abstract Vergleichende gaschromatographische Untersuchungen über die Fettsäurezusammensetzung von Schweineschmalz und Gänseschmalz ergaben insbesondere Unterschiede im Gehalt an Stearinsäure und Ölsäure. Das Verhältnis Stearinsäure zu Ölsäure lag bei Schweineschmalz zwischen 0.39 und 0.60 (Durch
## Abstract Die durch Triäthylamin katalysierte Reaktion von Oligomethylenglykolen und von Oligoäthylenglykolen mit Phenylisocyanat in Dioxan bei 25°C wurde untersucht. Die Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb der homologen bzw. polymerhomologen Reihe ist unter den angewandten Bedingungen unabhängi