𝔖 Bobbio Scriptorium
✦   LIBER   ✦

Untersuchungen über organische Phosphorsäureverbindungen IV. Eine Eisenbestimmungsmethode II

✍ Scribed by Fritz Zetzsche; Marcel Nachmann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1926
Tongue
German
Weight
255 KB
Volume
9
Category
Article
ISSN
0018-019X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Kurzlich') zeigten wir, dass einige Phenol-phosphorsaure-ester, im besonderen die Bis-p-chlorphenyl-phosphorsaure geeignet sind, Ferri-eisen aus 2-n. mineralsaurer Losung quant,itativ auszufallen. Eine nnalytische Bedeutung konnte dieser TJntersuchung jedoch nur zukommen, wenn es gelang, auf diese Weise Eisen neben anderen Kationcn und Anionen abzuscheiden und zu bebtimmen.

Urn uns zu vergewissern, welche Kationen storeiid wirken konnten, haben wir eine Anzahl RIetallsalze nicht nur der Bis-p-chlorphenylphosphorsaure, sondern auch der Phenyl-, Diiphen yl-, p-Brom-phenyl-, Bis-p-bromphenyl-, Bis-tri-chlorphenyl-, Guajacol-, Anilido-phenyl-, p-Naphtyl-und Benzyl-phosphorsaure durch doppelte Umsetzung meist der molaren Losungen hergestellt und auf ihr Verhalten gegen uberschussige 0,5-n. Salzsaure gepruft. Die meisten Salze fallen anfangs flockig aus, urn beim Erwarmen krystallin zu werden. Die Magnesium-, Calcium-, Strontium-und Bariumsalze sind samt,lich krystallin. Die Nickelsalze sind hellgrun, die Kobaltsalze tei!s rosa teils rotviolett und zum grossten Teil makrokrystallin. Die Zinksalze erhalt man ebenfalls gut krystallisiert, die Manganosalze sind teils schwach rosa, teils farblos und krystallin. Von den Aluminiumsalzen konnten nur die, Salze der Phenylphosphorsaure und der Bis-tri-chlorphenyl-phosphorsaure krysta.1lisiert erhalten werden. Dieselbe Eigenschaft zeigten die griinen Chromisalze, yon denen ausserdem das Salz der Diphenyl-phosphorsaure krystallisierte. Die Cuprisalze sind hellgrun nnd bis auf die Salze der Bis-p-chlorphenyl-und der Anilido-phenylphosphorsaure amorph. Die Mercurisalze stellen mit Ausnahme des Salzes der Bis-chlorphenylphosphorsaure, das In kurzen farblosen Saulen krystallisiert, gelbliche bis gelbbraune Pulwr dar. Die Bleisalze scheinen samtlich amorph zu sein, ebenso wie die Stannisalze, wahrend die Cadmiumsalze hubsch krys tallisieren. Alle angefuhrten Salze sind schwerer loslich als die zur doppelten Umsetzung verwendet,en Alkalisalze, die amorphen Salze sind auch in der Siedehitze kaum in Wasser loslich. Auf Zusatz von Mineralsauren werden schon bei ganz geringem cberschuss die Salze


📜 SIMILAR VOLUMES


Untersuchungen über organische Phosphors
✍ Fritz Zetzsche; Fritz Aeschlimann 📂 Article 📅 1926 🏛 John Wiley and Sons 🌐 German ⚖ 463 KB 👁 1 views

10 cma Normaltinte wurden in 200 em3 n. Salzsaure, in der 5 gr Ammoniurnchlorid gelost waren, gegeben. Zu dieser Lijsung liessen wir langsam unter Umruhren 30 cm3 einer 0,l-n. Losung des bis-p-chlorphenylphosphomauren Natriums, die rnit 5 cm3 3-proz. Wasserstoffperoxydlosung geniischt waren, laden.

Untersuchungen über organische Phosphors
✍ Fritz Zetzsche; E. Zurbrügg 📂 Article 📅 1926 🏛 John Wiley and Sons 🌐 German ⚖ 235 KB

Reduktion des Anilino-malein-aniles. 2 gr Rnilino-maleb-anil werden in Eisessig gelost und kurze Zeit mit Zinkstaub erhitzt. Die nunmehr fast farblose Losung wird filtriert und in vie1 Wasser gegossen. Es scheiden sich Krystalle aus, die, aus Chloroform oder Benzol umkrystallisiert, weisse Blattchen