## Abstract Durch Überführung des bei der Behandlung des Furfurylalkohols mit methanolischer Salzsäure entstehenden Methoxy‐lävulinaldehyd‐acetals in den bereits bekannten α‐Methoxy‐lävulinsäuremethylester konnte bewiesen werden, daß es sich um α‐Methoxy‐lävulinaldehyd‐acetal und nicht, wie früher
Untersuchungen über die Aufspaltung des Furanringes, III. Hydrolyse des Furfurylalkohols
✍ Scribed by Birkofer, Leonhard ;Beckmann, Franz
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1959
- Weight
- 612 KB
- Volume
- 620
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Es gelang, bei der sauren Hydrolyse des Furfurylalkohols definierte Verbindungen zu erhalten. Nach kurzem Erhitzen mit n/10 Salzsäure auf 80° wurden isoliert: Di‐α‐furyl‐methan, Difurfuryläther, 2‐Hydroxymethyl‐5‐furfuryl‐furan und 2‐Hydroxymethyl‐5‐[5′‐furfuryl‐furfuryl]‐furan sowie das noch unbekannte 4.5‐Dihydroxy‐4.5‐dihydro‐silvan (VII), das sich zu Pentan‐1.2.4‐triol hydrierend spalten ließ. Die Auffindung von VII als Zwischenprodukt der wäßrig‐sauren Hydrolyse des Furfurylalkohols spricht dafür, daß diese Reaktion nach demselben Mechanismus wie die bekannte Furfurylalkohol‐Spaltung mit methanol. HCl verläuft, bei der 4.5‐Dimethoxy‐4.5‐dihydro‐silvan als Zwischenverbindung entsteht. – VII konnte durch katalytische Wirkung von H^⊕^‐Ionen in das Endprodukt Lävulinsäure übergeführt werden, wobei als Zwischenstufen α‐Hydroxylävulinaldehyd (VI) und β‐Acetyl‐acrolein in Form der 2.4‐Dinitro‐phenylhydrazone gefaßt wurden. Mit methanol. HCl wurde VII über α‐Methoxy‐lävulinaldehyd und β‐Acetyl‐acrolein in Methyllävulinat umgewandelt. – Die Isolierung von VII bzw. 4.5‐Dimethoxy‐4.5‐dihydro‐silvan zeigt, daß die Hydrolyse des Furfurylalkohols zu Lävulinsäure über eine dieser Zwischenverbindungen verläuft und nicht über das von A. P. Dunlop und F. N. Peters sowie von K. G. Lewis diskutierte 2.5‐Dihydroxy‐2.5‐dihydro‐silvan.
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