## Abstract Die Infrarotspektroskopie kann wesentlich mehr Informationen geben, wenn man die Lipide ohne Lösungsmittel – z. B. im Film – untersucht. Zwei wichtige Vorgänge der Autoxidation, und zwar die cis/trans‐Isomerisierung sowie die apolare und polare OH‐Bildung wurden ebenfalls untersucht. Di
Untersuchungen und Betrachtungen zum Insecticideinfluß auf Autoxidationsprozesse IX: Infrarotspektroskopische Auswertung der Lipidautoxidation
✍ Scribed by Bencze, K.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Weight
- 839 KB
- Volume
- 78
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Abstract
Die Infrarotspektroskopie kann unter bestimmten Voraussetzungen mit geringem Material‐ und Zeitaufwand über die autoxidativen Veränderungen der Lipide vielseitige Informationen bieten. Die optimale Probenvorbereitung wird besprochen. Für die Auswertung wird das Infrarotspektrum in mehrere Bereiche aufgeteilt; dadurch wird eine einfache aber gründliche Interpretation ermöglicht. Im Bereich 4000–2000 cm^−1^ liegen die OH‐ und CH‐Schwingungen. Der Bereich 2000–1500 cm^−1^ informiert über Carbonyl‐ und Doppelbindungsschwingungen. Der „Fingerprint”︁‐Bereich von 1500–1000 cm^−1^ gibt einen Überblick über Kettenlänge, Verzweigungsgrad, Methylengruppen und Esterbanden. Der Bereich von 1000–600 cm^−1^ zeigt weitere Eigenschaften des Carbongerüstes, z. B. Stereokonfiguration usw., und informiert über den Verlauf der Autoxidation. Der größte Vorteil der Infrarotspektroskopie gegenüber anderen Methoden, welche bei der Verfolgung der Autoxidation verwendet wurden, ist darin zu sehen, daß durch eine geschickte Interpretation einer einzigen Messung ‐ nämlich der Aufnahme eines Spektrums ‐ so viele Informationen gewonnen werden, daß der Verlauf der Autoxidation erkannt werden kann.
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