In der 1. Mitteilung dieser Reihe2, wurden Umsetzungen des Tetraphenylcyclopentadienons (5) rnit Diazomethan beschrieben, wobei je nach den Versuchsbedingungen u. a. hocharylierte Pyrazoline und Phenole sowie das Epoxid 3 entstehen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen wurden dann auf das 2.3-Diphenyl-i
Umsetzungen von Cyclopentadienonen, IV. Umsetzungen von 2.3-Diphenyl-indenon-(1) mit aliphatischen Diazoverbindungen und Folgereaktionen
✍ Scribed by Eistert, Bernd ;Mennicke, Winfried
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 927 KB
- Volume
- 100
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Umsetzungen von 2.3-Diphenyl-indenon-(l) rnit aliphatischen Diazoverbindungen und Folgereaktionen Aus dem Institut fur Organische Chemie der Universitat des Saarlandes, Saarbriicken (Eingegangen am 10. Mai 1967) 2.3-Diphenyl-indenon-(I) (1) addiert in Benzol/Ather allmahlich Diazomethan und -&than zu ill-Pyrazolinen 2 bzw. 4, die zu A2-Isorneren 3 bzw. 7 umgewandelt werden konnen. Thermolyse von 2 und 4 gibt die tricyclischen Ketone 5 und 2.4-DiphenyI-naphthole-(l) 6. Mit Diazoathan geben 2 Moll. 1 auBerdem das Acetal 12, dessen saure Spaltung unter Pinakolin-Umlagerung zu 14 fiihrt. -In Methanol/kher entstehen aus 1 rnit Diazomethan das Epoxid 8a und die isomeren 3.4-Diphenyl-naphthole 9 a und 10a in Form ihrer entspr. Alkylather (analoge Ather 9b und 10b rnit Diazoathan), bei Zusatz von Kaliumhydroxid in Form ihrer Naphtholate. -Diazoessigsaure-athylester gibt rnit 1 unter Zusatz von wasserfreiem AIC13 die beiden isomeren 3.4-Diphenyl-naphtholcarbonsaureester 9c und lOc, die sich zu den Naphtholen 9a und 10a abbauen Iassen. 9c cyclisiert in konz. Schwefelsaure zum Fluorenon-Derivat 15. Durch Oxydation der Naphthole 9a und 10a erhalt man das 3.4-Diphenylnaphthochinon-(1.2) (ll), das rnit Diazomethan das Epoxyketon 16 liefert, welches durch Reduktion und Dehydratisierung in das Naphthol 10b iibergefuhrt wird.
Irn AnschluR an die Aufklarung der Urnsetzungsprodukte von Tetraphenyl-cyclopentadienon mit Diazomethan'a) untersuchten wir das Verhalten des 2.3-Diphenylindenons-( 1) (1) gegen einige aliphatische Diazoverbindungen.
I. Umsetzungen von 2.3-Diphenyl-indenon-(l) (1) mit Diazomethan
Bergmann und Mitarbb. 2 ) konnten keine Reaktion von 1 rnit Diazornethan feststellen. Tatsachlich erfolgt die Umsetzung u. U. so langsam, daD sich das Diazomethan verfluchtigt, bevor merkliche Mengen an Reaktionsprodukten entstanden sind. Wenn man aber das ReaktionsgefaD verschlieot, entfarbt sich das Gemisch allmahlich. Auch hier ist, wie beirn ,,Tetra~yclon"~~), das Reaktionsrnediurn von groBern EinfluB auf die Art der entstehenden Produkte.
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