Umsetzungen von Chinonen und α-Dicarbonylverbindungen mit Diazoalkanen, XVIII. Weitere Versuche mit Naphthochinon-(1.4) und dessen Halogen-, Alkyl- und Phenyl-Derivaten
✍ Scribed by Eistert, Bernd ;Fink, Herbert ;Schulz, Theo ;Riedinger, Jürgen
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1971
- Weight
- 609 KB
- Volume
- 750
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
2‐Halogen‐ bzw. 2.3‐Dihalogen‐Derivate 6 des Napthochinons‐(1.4) ergeben mit Diazomethan bzw.‐äthan instabile Addukte 7, die sich zu den Halogen‐freien Pyrazolen 3 umwandeln; diese bilden sich auch bei der Dehydrierung entsprechender Addukte 2. 2‐Methylsowie 2. 3‐Dialkyl‐naphthochinone 9 liefern mit den Diazoalkanen Δ^1^‐Pyrazoline 10, deren Zersetzung in aprotischem Medium Cyclopropan‐Derivate 12, in wäßrig‐saurem Medium unter Alkyl‐Wanderung homologe Naphthochinone 11 ergeben. Die mit 10 isomeren Δ^2^‐Pyrazoline (Typus 16) sind wesentlich stabiler. – 2.3‐Diphenyl‐naphthochinon (15) bildet mit Diazomethan das stabile Δ^2^‐Pyrazolin 16, mit Diazoäthan das Epoxid 19, das durch Salzsäure zum Hydrochinon 18 abgebaut wird. Phenyl‐Wanderung wird hierbei nicht beobachtet; sie erfolgt aber bei der Zersetzung des aus 2.3‐Diphenyl‐indenon (20) und Diazoäthan erhältlichen Addukts 21, wobei neben Ringerweiterung zu 22 das Indenon 23 erhalten wird.
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