## Abstract Die Reaktion von Thiiranen **4** mit α‐Chloräthern **5** zu __S__‐[β‐Chlor‐alkyl]‐monothioacetalen **6** wird untersucht. Aus der Umsetzung von **5** mit unsymmetrischen Thiiranen **8** läßt sich auf eine Zwischenstufe mit Episulfonium‐Struktur schließen.
Umsetzung von α-Halogenäthern mit Natrium-arylsulfinaten
✍ Scribed by Schank, Kurt
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1968
- Weight
- 261 KB
- Volume
- 714
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Sulfinat-Anionen konnen durch a-Halogenather sowohl am Schwefel als auch am Sauerstoff alkyliert werden. Die Ursachen der unterschiedlichen Substitutionen werden erortert.
Im Zusammenhang mit Untersuchungen uber die Ambifunktionalitat des Sulfinat-Anions wurde iiber die Umsetzung von Natrium-p-toluol-und -benzolsulfinat rnit Monochlormethylather zu p-Toluolsulfonyl-und Benzolsulfonyl-methoxymethan berichtet 1).
Bei der Beschreibung der physikalischen Eigenschaften dieser Substanzen ergab sich eine Unklarheit, auf die von anderer Seite2) hingewiesen wurde.
Mehrfache Wiederholung der Umsetzung von wasserfreiem Natrium-p-toluolsulfinat (im Uberschul3) mit weitestgehend HC1-freiem Chlormethylather in absol. Aceton ergab jeweils mindestens 90proz. Umsatz (Bestimmung von NaCl und des im 6lpumpenvakuum vom Losungsmittel befreiten Reaktionsprodukts).
Das bei fruheren Ansatzen mit der molaren Menge bzw. einem UberschuJ an a-
Chloruther erhaltene Rohprodukt reagierte nach der Umsetzung stark sauer und erstarrte nach Entfernung des Losungsmittels alsbald zu einer farblosen Kristallmasse. Arbeitete man mit einem OberschuJ an Natrium-p-toli~olsulat, so trat dieses Erstarren erst nach mehrtagigem Stehenlassen iiber Phosphorpentoxid bei Raumtemperatur ein. Die von anderer Seite2) getroffene Vermutung, daR neben der S-Alkylierung auch 0-Alkylierung stattfindet, konnte bestatigt werden.
3 4 0 0 2 1 H*O/H@ a: R = (p)-CH3-C6H4; ca. 18% d. Th. 3 b: R = C,H,; ca. 55% d. Th. 3 R-S-CHzOH f CH30H 0 2 5
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