## Abstract Diazoessigsäure‐äthylester (**1a**) ist mit Butyllithium bei – 65 bis – 110°C (in Tetrahydrofuran) in Diazolithioessigsäure‐äthylester (**2a**) umwandelbar, welcher mit den Carbonylverbindungen 3 die α‐Diazo‐β‐hydroxycarbonsäureester **4** liefert. Diese sind auch in situ aus **1 a** un
Umlagerung der β-Glykoside und β-Acetylzucker in ihre α-Form
✍ Scribed by Pacsu, Eugen
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1928
- Weight
- 597 KB
- Volume
- 61
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Pacsu. I37
Aus dieser Tabelle kann man folgende Schlusse ziehen: Die Hydrierung des Anilins geht mit Osmium viel leichter als niit Iridium. Osmium hat auch den Vorzug, da13 es die Substanz weniger zersetzt. Am besten verlauft die Reaktion hinsichtlich des Anilin-Verbrauchs mit der maximalen, bei unseren Versuchen angewandten Osmium-hlenge, 1.1 g auf 50 g Anilin (die Menge des unverbrauchten Anilins betragt alsdann nur 21 7").
Wenn die Katalysator-Menge bis auf 0.6 g 0 s pro 50 g Anilin vermindert wird, ermudet der Katalysator viel schneller, so dafi das unverbrauchte Anilin 28 % betragt, obwohl bei dieseni Versuch die Reakiions-Geschwindigkeit wegen der besseren Reinigung des Anilins viel grofier war. Wird die Katalysator-Menge noch weiter herabgedruckt (0.15 g 0 s auf 50 g Anilin), so kommt die Reaktion noch schneller zurn Stillstand (hervorgerufen durch die Ennudung des Katalysators) ; die Menge des unverbrauchten Anilins betragt ungefahr 78 yo. Es hat den Anschein, als ob zur Hydrierung einer bestiminten Menge Anilin eine bestimmte Menge Osmiuni notig sei. Diese Erscheinung kann dadurch gedeutet werden, dafl die Hydrierung des Anilins unter intermediarer Bildung von unbestandigen Doppelverbindungen zwischen Osmium und Anilin verlauft. Naturlich ist die Reaktion viel vollstandiger, je grol3er die Katalysator-Menge ist. Vie1 schlechter als niit Osmium ging die Hydrierung mit Iridium, obwohl die Katalysator-Menge grofler war: 2.5 g Iridium auf 50 g Anilin. Die Hydrierung ist in diesem Fall charakterisiert durch die gleichzeitige Bildung gro13er Mengen Benzol und Cyclohexan. Die Entstehung dieser Produkte kann man folgendermaI3en erklaren: Das zunachst entstandene Cyclohexyl aniin kondensiert sich mit dem Anilin zu N-Cyclohexyl-anilin. Das letztere wird unter der Einwirkung des Iridiurns teilweise weiter zu Dicyclohexylamin hydriert ; in groflerem MaQe zerfallt es aber in Cyclohexylamin und Benzol, und das letztere wird dann zu Cyclohexan hydriert. Die Verschiedenheit zwischen 0 s und I r besteht darin, daI3 das erstere die Umwandlung des Cyclohexyl-anilins in Dicyclohexylamin hervorruft, wahrend das zweite den Zerfall des Cyclohexyl-anilins in Cyclohexylamin und Benzol veranlaI3t.
- E u g e n P a c s u : Umlagerung der P-Glykoside und P-Acetyl- zucker in ihre a-form. [Ans d. 11. Chem. Institut d. Universitat Budapest.] (Eingegangen am ;7. Dezember 1927.)
Die Eigenschaft aller reduzierender Zucker und Zucker-Derivate, in ihren frisch bereiteten Losungen eine allmahliche h d e r u n g ihrer spezifischen Drehung zu erfahren, kommt bekanntlich den glykosidisch substituierten Zuckern, also den Glykosiden und Acetyl-zuckern, nicht zu. Es wird allgemein angenommen, da13 durch den Eintritt eines Substituenten in das glykosidische Hydrosyl die an das I-standige C-Atom gebundenen Gruppen ihre leichte Beweglichkeit verlieren, und es entstehen, je nach der sterischen Lagerung der Substituenten, die cc-bzw. P-Formen, welche, ihrer Stabilitat gemaI3, in Losung keine Mutarotation zeigen.
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