𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber die Verbindungen des Glycerins mit den Säuren


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1853
Weight
376 KB
Volume
88
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Er betrachtet die Butter als hestehend aus Olein, Butin, Stearin, Palmitin und Myristin; unter den festen Fetten ist das Palmitin das vorherrschende. Er macht darauf aufmerk-Sam, dafs die L~US der Butter darstellbaren festen fetten Sauren alle nach der Forrnel C4nH4n0, zu~mmengesetzt sind, welche auch nach L e r c h' s Untersuchungen *) den darin enthaltenen fliichtigen Siiuren zukomrnt. Er halt es fur wahrscheinlich, dafs bei allen durch Verseifung von Fetten erhaltenen Siiuren die Anzahl der Kohlenstoffatome durch 4 lheilbar sey, und spricht die Verniuthung aus, daCs die von ihnr aus dem Wallrath dargestellten "), als Cetinsaure C,,H,,O, und Cocinsaure C,,H,,O+ beschriebenen Sauren, deren Kohlenstoffatome nicht Multipla von 4 sind, noch Gemenge gewesen seyen. Ueber die Verbindungen des Glycerins mit den Siiuren. B e r t h el o t -) hat die Verbindungen des Glycerins init Sauren bearheitet, von denen friiher nur die von P cl o II z e unlersuchten Glycerinschwefelslme und Glycerinphosphorsaure bekannt waren, und das von P e l o u z e und GB1is-f) aus Buttersiiure und Glycerin unter Mitwirkung von Schwefelsaure erhaltene Butyrin , das einzige bisher kunstlich dargestellte neutrale Felt. B e r t h e l o t gelang es, das Glycerin sowohl mit den eigentlichen fetten Sauren, als anch mil anderen organischen und unorganisohen Sauren zu neutralen Substanzen zu verbinden, die sich mit den Alkalien nicht vereinig.cn und theils --*) Dierre Annden XLIX, 212. *H) Compt. rend. XXXVII, 398.


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