Ueber die Verbindungen dsr Arachinsaure ; von H. Schesen und A. Gofsmalzn. Die folgende kleine Arbeit ist als eine Erganzung der im Bd. LXXXIX, S. 1 dieser Annalen mitgetheilten Untersuchung iiber die im Erdnufs'siil enthaltene eigenthuinliche fette Saore, fur die der Name Arachinsaure vorgeschlagen
Ueber die Arachinsäure
✍ Scribed by Göfsmann,
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1854
- Weight
- 428 KB
- Volume
- 89
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
LXXXIX. B a n d e s erstea
Heft. Ueber die Arachinsiiure j von Dr. Gtjfsmann, Assiitent am chemischen Laboratorium in Qottingen. Die neue fette Saure, die ich unter dem obigen Namen beschreiben will, ist ein Bestandtheil des durch seine technischen Anwendungen in neuerer Zeit wichtig gewordenen Erdnufsols. Dieses Oel wird aus den Friichten der Arachis hypogaea L., einer, Leguminose, gewonnen. Diese kleine, meist niederliegende Pflanze findet sich wild wachsend in Siidamerika, auf den Kiisten des siidlichen Afrikas und Asiens; sie wird seit Ende des vorigen Jahrhunderts im siidlichen Theile von Nordamerika und besonders in Italien, Spanien und dem siidlichen Prankreich kultivirt. B r io l i , 'Professor der Botanik zu Novara, scheint sich zuerst fur eine griifsere Verbreitung dieser Pflanze interessirt zu haben ; er schrieb 1810 eine besondere Abhandlung iiber die Vortheile, die die Kultur dieses Gewachses darbiete. Zu derselben Zeit suchten einige Landwirthe in der Gegend von Lyon den Anbau derselben zu heben. Spater findet man sie auch in Spanien sehr vie1 angewendet. Die Pflanze ist klein, und hat den Character der bohnenartigen Gewachse, sich nur an fremden Gegenstanden zu Ann:tl. d. Ohem. u. Pharm. LXXXIX. Bd. 1. Heft.
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