Ueber die Oxypikrinsäure (Styphninsäure)
✍ Scribed by Schreder, J.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1871
- Weight
- 331 KB
- Volume
- 158
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
welche einfacher aus der Doppelverbindungen erzeugenden Polyvalenz der Metalle erklart werden k6nnen. B e r l i n , den 28. M l r x 1671. Organ. Laboratorium d e r Gewerbeacademie.
Ueber die Oxypikrinsiiure (Styphuinsiiure) ; von Dr. J . Schreder. __ Im Jahre 1808 beschrieb zuerst C h e v r e u 1 *) cine d e r Pikrinsaure ahnliche Nitrosaure? die er aus Fernambukextract erhalten hatte. 1846 wurde diese Saure von E r d m a n n **) und fast gleichzeitig von BO t t g e r und W i 11 ***) naher untersucht. E r d m a n n war zu ihr bei seiner Arbeit iiber das Euxanthon gelangt. BO t t g e r und W i I1 halten gefunden, dafs sie aus mehreren Ilarzen , dern Asant, Galbanum, Sagapenum, entsteht, und in der neueren Zeit empfahl S t e nh o u s e +) das Extract des Sapanholzes als das beste Mate- rial fiir ihre Gewinnung. Die Saure erhielt wegen ihres adstringirenden Geschmacks den Namen Styyhninsiiure. Ihre Formel wurde iibereinstimmend zu C,H3(N0,),01 gefunden. Sie entlialt also urn ein Atotn Sauerstoff arehr als die Pikrins h e , und wurde deninach auch als Oxypikrinsuure bezeichnet.
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Aus meiner vor einiger Zeit mitgetheilten Untersuchung der sogenannten Styphninsaure (Oxypikrinsaure) $+) hatte sich ergeben, dafs diese Verbindung nichts anderes ist, als Trinitroresorcin, dafs sie also zum Resorcin in derselben Beziehung steht, wie die Pikrinsaure ziim Phenol. Ich hatte auch nacl