Ueber das Atomgewicht des Goldes
✍ Scribed by Krüss, Gerhard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1887
- Weight
- 294 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Wittheilung aus dem chem. Laboratorium der kgl. Akademie der Wissenschaften zu Miinchen.] (Eingegangen am 27. Januar.)
Trotzdem schon eine grossere Anzahl von Chemikern sich mit Atomgewichtsbestimmungen des Goldes beschaftigte, ist das Aequivalent dieses Metalles bis jetzt immer noch nicht genau ermittelt worden, denn nach den bisherigen Untersuchungen sind wir ebenso berechtigt, fur das Gold den Werth 196, wie 197 oder 198 anzunehmen; Mend e l e j e f f hielt es bei der Aufstellung seines periodischen Systems sogar fiir nicht unmiiglich, dass dem Gold ein Atomgewicht von 199 zukame. Die grossen Differenzen zwischen den bisher erhaltenen Resultaten ersieht man leicht aus folgender Zusammenstellung der fruheren Atomgewichtshestimmungen des Goldes:
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Die Analysen der freien Saure, des Kalk-und Bleisalzes derselben, zeigten, dass die Substanz die Zusammenseteung einer zweifach gechlorten Crotonsaure besitzt, die sich jedoch von der von G o t t -1 i e b entdeckten Dichlorcrotons&ure durch ibre physikalischen Eigenschaften und den Krystalltvasserge
nicht bekannten Iridiumchloriirs, J r C1, , und der schwefligen Saure oder ihrer Salze betrachtet werden. Dafiir spricht auch die ausserordentliche Unbestandigkeit der Verbindungen. Es ware demnach die rothe Saure aufzufassen als J r C l , . S 0 3 H , + 4 NH,CI; das A m m o n s a l z als J r C1,. S