Trennung und Bestimmung der Proteine der Kuhmilch. 1. Mitt. Chromatographische Methoden B. DROFSF Es wurde die chromalographische Trennung von Molkenproteinen an Sephadex und von Caseinen an DEAE-Cellulose untersucht. Der EinfluB der Probenvorbereitung auf die Trennergebnisse wurde gepruft. Zur Ents
Trennung und Bestimmung der Proteine der Kuhmilch. 2. Mitt. Elektrophoretische Bestimmung
✍ Scribed by Droese, B.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1983
- Tongue
- English
- Weight
- 271 KB
- Volume
- 27
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Trennung und Bestimmung der Proteine der Kuhmilch. 2. Mitt. Elektrophoretische Bestimmung B. DROESE Untersucht wurden Faktoren, die die Qualitat der Trennung und quantitativen Bestimmung der Milchproteine mittels Polyacrylamidelektrophorese beeinflussen. Getestet wurden 4 verschiedene Gelsysteme. Die Qualitat von verschiedenen Farbemethoden (Amidoschwarz 10 B, Coomassie Blue RR) wurde anhand von Standardmilchproben eingeschatzt. Nach unseren Untersuchungen ist die Polyacrylamidelektrophorese in der von uns angewandten halbquantitativen Form gut geeignet zur Trennung und Bestimmung der Milchproteine. Die elektrophoretische Wanderung eines geladenen Teilchens ist sehr komplexen Einflussen unterlegen. GroDe, Gestalt, elektrische Ladung, Dissoziationsgrad, Hydratation und Konzentration der zu trennenden Substanzen beeinflussen die Wanderungsgeschwindigkeit im elektrischen Feld. Fur die Elektrophorese der Milchproteine werden diese in Molkenproteine und Caseine getrennt. Fur die eigentliche Trennung der Proteine spielt das verwendete Gelsystem (Polymerisations-bzw. Vernetzungsgrad, Acrylamidkonzentration) eine wesentliche Rolle. Nach Untersuchungen von TOMBS [I] sol1 die Beweglichkeit der zu trennenden Substanzen proportional dem Anteil derjenigen Poren im Gel sein, die eine limitierende GroDe uberschreiten. Die nach der Elektrophorese fixierten Banden konnen durch verschiedene Farbstoffe sichtbar gemacht werden. Gleiche Proteine adsorbieren innerhalb bestimmter Grenzen den Farbstoff in einem konstanten Verhaltnis zur Substanzmenge, jedoch andert sich dieses Verhaltnis in Abhangigkeit vom anzufarbenden Protein (MAURER [Z]). Nach HILLIER [3] bindet Serumalbumin dreimal so vie1 Coomassie Brilliant Blue wie die gleiche Menge a-Lactalbumin. Es gibt sogar Hinweise, daD die unterschiedlichen polymorphen Formen des lacto to globulins eine unterschiedliche Farbstoffaffinitat besitzen (REIMERDES [4]). Beim k-Casein werden die beiden genetischen Varianten jedoch gleich angefarbt (WOYCHIK [S]). Die quantitative Auswertung der gefarbten Proteinbanden erfolgt meist mittels Densitometrie. Erfolgt fur Vergleichsuntersuchung die Bestimmung von relativen Anteilen der einzelnen Proteinbanden, kann nach MAURER [2] auf die Ermittlung von Korrekturfaktoren verzichtet werden.
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