## Abstract Die Umsetzung von Benzylalkohol in Dimethylsulfoxid mit Kaliumhydroxid unter Bildung von (__E__)‐β‐(Benzyloxy)styrol (**1a**) wird beschrieben. Für diese Reaktion wird ein Mechanismus vorgeschlagen, der durch Isotopenmarkierung und Einsatz von Zwischenstufen belegt wird. Die Reaktion wi
Synthese und Antihistaminwirkung einiger Alkaminäther von α-substituierten Benzylalkoholen
✍ Scribed by J. Büchi; Charlotte Studer; R. Lieberherr; H. Lauener
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Tongue
- German
- Weight
- 379 KB
- Volume
- 34
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
von a-substituierten Benzylalkoholen Der Begriff ,,Antihistaminica" umfasst eine Reihe von Substanzen verschiedener Korperklassen, welche an und fur sich keine spezifische Wirkung auf den normalen Organismus ausiiben, jedoch charakterisiert werden durch ihren curativen und praventiven Effekt, welchen sie im Verlaufe einer Histaminvergiftung zeigen. Diese Vergiftungserscheinungen manifestieren sich in einer generellen Storung des autonomen Nervensystems, gekennzeichnet durch starke Blutdrucksenkung, Spasmen der glatten Muskulatur und Steigerung der Kapillarpermeabilitit. Es war deshalb naheliegend, ihre, Behebung vorerst mit Substanzen zu versuchen, welche, wie die Sympathicolytica, Sympathomimetica und Spasmolytica eine Wirkung auf das autonome Nervensystem ausiiben. Nach wenig erfolgreichen Versuchen mit den sympatholytisch wirksamen Benzodioxanen hatte Bowetz) bei den chemisch nahe verwandten Phenolathern (I) erstmals einen spezifischen Histaminantagonismus entdeckt. Die systematische Bearbeitung dieser Korperklasse und ihre Ausdehnung auf die Anilinderivate fiihrten dann zur Synthese der ersten klinisch brauchbaren Verbindung, welche unter dem Namen A n t e r g a n (11)3) zur therapeutischen Verwendung kam. Um die toxischen Nebenwirkungen zu vermindern, wurden in der Folge in der Athylendiamin-Reihe eine riesige Zahl verschiedenartigster Substitutionsprodukte hergestellt, wobei einige recht gut wirksame Produkte entstanden, von denen wir nur Pyriben~amin~), Neo -Antergan6) Synopene), Neo-Hetramin'), Thenylens) undNovargeno0) als die wichtigsten Vertreter nennen wollen.
I m Bestreben, noch wirksamere und speziell besser vertragliche Antihistaminica zu finden, wurde seither eine sehr grosse Zahl von Verbindungen der verschiedensten Korperklassen hergestellt und untersucht. Von den klinisch zur Verwendung gelangten Produkten gehort das A n t i s t i n (1II)lO) in dieImidazolinreihe, dasChlorocyclicin (1V)ll) ist ein Piperazinderivat und das P h e n e r g a n (V)I2) enthiilt einen Phenothiazinkern. Das T h ep h o r i n (VI)13), ein neues wirksames Antihistaminicum, enthiilt interessanterweise keine offene Athylendiamin-Kette mehr, sondern ist das N-Methyl-9-phenyl-2,3,4,9-tetrahydro-2-azafluoren. I m B e n a d r y l (VII)14) liegt ein basisch substituierter Benzhydryllither vor. l) Charlotte Studer, Diss. E.T.H. Zurich 1951 (im Druck).
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