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Substitutionen am Ringsystem der Lysergsäure. III. Halogenierung. 45. Mitteilung über Mutterkornalkaloide

✍ Scribed by F. Troxler; A. Hofmann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1957
Tongue
German
Weight
627 KB
Volume
40
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


I n den beiden vorangegangenen Mitteilungen dieser Reihel) 2, wurde iiber Substitutionen a m Indolstickstoff in der 1 -Stellung des Lysergsaure-Gerustes berichtet. Nachstehend wird die Einfuhrung von Halogen in die 2-Stellung von Lysergsaure-Derivaten beschrieben. Uber die Halogenierung von Indol-Verbindungen liegen verhaltnismassig wenige Arbeiten y0r3), und aus keiner dieser IJntersuchungen liess sich der Verlauf der Halogenierung von Indol-Derivaten von der Art der Lysergsaure-Verbindungen mil; freier 1 -und 2-Stellung und besetzter 3-Stellung voraussagen. Vorversuche mit verschiedenen Bromierungsmitteln zeigten, dass Lysergsaure-Derivate, wie zu erwarten war, je nach der Art des Reagens verschieden angegriffen werden. Von molekularem Brom wurden z. B. bis xu 3 Aquivalenten sehr rasch verbraucht. Aus dem dabei entstandenen Gemisch verschieden hoch bromierter Verbindungen, das betrachtliche Mengen Zersetzungsprodukte enthielt, liessen sich jedoch nur sehr schwer einheitliche Derivate abtrennen. Auch Pyridin-hydrobromid-perbromid bewirkte Eintritt von mehr als 1 Atom Brom. Dagegen stellten wir fest, dass sich N-Bromsuccinimid in Dioxanlosung fur die Herstellung von einheitlichen Monobrom-Derivaten besonders gut eignet4). Auch N, N-Dibromhydantoin, N-Bromacetamid oder N-Bromphtalimid konnen als Bromierungsmittel verwendet werden, geben aber eine niedrigere Ausbeute. Auf analoge Weise liessen sich Monojod-Derivate durch Einwirkung von N-Jodsuccinimid herstellen. Die Einfiihrung von Clilor gelang mit N, 2,6-Trichlor-4-nitro-acetanilid. Auch N-Chlorsaccharin oder t-Rutylhypochlorit lassen sich fur die Chlorierung vermenden, geben jedoch wesentlich kleinere Ausbeuten an Monochlor-Derivaten.


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