## Abstract An einer Reihe von synthetischen Amylosen in Wasser wurden Streulicht‐ und Viskositätsmessungen durchgeführt. Die Abhängigkeiten des Trägheitsradius und der Viskositätszahl [η] vom Polymerisationsgrad zeichnen sich durch keine Besonderheiten aus und entsprechen denen eines verknäuelten
Streulichtmessungen an wäßrigen Amyloselösungen. I.
✍ Scribed by Husemann, Von E. ;Pfannemüller, B. ;Burchard, W.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Weight
- 655 KB
- Volume
- 59
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Der Assoziationsverlauf wäßriger Lösungen synthetischer und natürlicher Amylosen wird mit Hilfe von Streulichtmessungen über einen längeren Zeitraum verfolgt.
Einheitliche synthetische Amylosen assoziieren wesentlich langsamer als uneinheitliche natürliche gleichen Polymerisationsgrades. Aus der Winkelverteilung der Streuintensität wird geschlossen, daß die Assoziation bei synthetischer Amylose auf einen geringen Teil beschränkt bleibt, während sie bei der natürlichen Amylose fast alle Moleküle erfaßt.
Der Assoziation geht keine Konformationsänderung voraus (keine Helixbildung, keine Streckung), da der Trägheitsradius des freien Moleküls keine zeitliche Veränderung erfährt.
Die Assoziationsgeschwindigkeit nimmt mit steigender Konzentration und mit abnehmendem Polymerisationsgrad stark zu. Die schnelle Assoziation der uneinheitlichen natürlichen Amylose wird durch ihren Gehalt an schwerlöslichen, niedermolekularen Anteilen bedingt. Dies konnte an einem Gemisch synthetischer Amylosen verschiedenen Polymerisationsgrades bestätigt werden.
📜 SIMILAR VOLUMES
Wie in einer friiheren Arbeit gezeigt wurde 2), ist der Wirkungsmechanismus von $-Amylase und Kartoffelphosphorylase bei enzymatisch synthetisierter Amylose ein anderer als bei natiirlicher Amylose. In diesem Zusammenhang war uns aufgefallen, daB die natiirliche Amylose schon nach kurzer Zeit aus wa