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Stereoselektive Synthese von (−)-5,11-Didesoxytetrodotoxin

✍ Scribed by Toshio Nishikawa; Masanori Asai; Norio Ohyabu; Noboru Yamamoto; Minoru Isobe


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
93 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Tetrodotoxin 1 [1] ist ein schon lange bekannter mariner Naturstoff, auf dem die toxische Wirkung der Kugelfische beruht. Wegen ihrer hochselektiven Inhibierung spannungsabhängiger Natriumkanäle ist die Verbindung ein wichtiges biochemisches Werkzeug in neurophysiologischen Untersuchungen. [2] In den letzten Jahren wurden Tetrodotoxin-Analoga aus einer Reihe von Tieren isoliert. [3] Diese Untersuchungen warfen neue Fragen im Zusammenhang mit Tetrodotoxin auf, [4] beispielsweise zur Biosynthese, zu den Akkumulationsmechanismen, zur Entgiftung und zur Bindung an die Natriumkanalproteine [5] sowie zur eigentlichen biologischen Funktion. [6] Zur Untersuchung solcher Fragestellungen auf molekularer Ebene sind geeignet markierte Tetrodotoxine wünschenswert. Diese sind jedoch ausgehend von natürlichem Tetrodotoxin nur schwer zugänglich. [7] Die komplexe Struktur mit vielen funktionellen Gruppen und einzigartigen chemischen Eigenschaften vereitelte vor kurzem unternommene Versuche zur Totalsynthese. Trotz vieler Anstrengungen [8] ist seit der Totalsynthese des Racemats durch Kishi, Goto et al. 1972 [9] über keine weitere Totalsynthese berichtet worden. Bei unseren Studien zur Tetrodotoxinsynthese entwickelten wir eine stereoselektive Synthese polyhydroxylierter Cyclohexane, [10] eine Methode zur Einführung einer Stickstoff-Funktionalität durch die Overman-Umlagerung [11, 12] sowie eine neuartige Guanidinsynthese. [13] Hier beschreiben wir die stereoselektive Synthese von enantiomerenreinem 5,11-Didesoxytetrodotoxin 2, einem Tetrodotoxin-Analogon, das bislang noch in keiner natürlichen Quelle gefunden worden ist. weit entfernt sind, glauben wir, daû sowohl die Bildung dieser Aggregate als auch das zugrundeliegende Prinzip den Weg zu einer neuen Strategie zur Organisation komplexer mesoskopischer Aggregate weisen.


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