## Abstract Die Spannungsrißkorrosion bei Stahllegierungen ist eine der unangenehmsten Korrosionserscheinungen. Bei den austenitischen Chrom‐Nickel‐Stählen führen meist halogenhaltige Lösungen zur Auslösung dieser Korrosionsart. Die Empfindlichkeit der austenitischen Stähle ist abhängig von ihrer L
Spannungsrißkorrosion austenitischer Stähle in Meerwasser
✍ Scribed by Dipl.-Ing. H. Kohl
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1963
- Tongue
- German
- Weight
- 825 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Kohl: Spannungsrifikorrosion austenitischer Stahle in Meerwasser 831 molekulen wesentlich verschieden. Die innere Beweglichkeit der Kettenmolekiile erlaubt es, vor allem in Gegenwart von Quellmitteln oder bei erhohter Temperatur innere Spaiinungen abzubauen und unter geeigneten Bedingungen Schwachstellen auszuheilen und damit die Neigung zur Ri8bildung erheblich zu vermindern. Es werden Modellvorstellungen besprochen, welche die drei Hauptwirkunlgen eines Netzmittels, namlich die Erhohung der Kerbspannung durch den von der Oberflachendiffusion herruhrenden momentanen Quelldruck, die Zeit erfordernde Schwachstellendiff usion, verbunden mit Mikro-fliei3en bzw. Mikroorientierung und die noch langsamere Diffusion zwischen die Molekulketten erklaren. Anschliefiend wird eine Reihe voii unter ganz verschiedenen Bedingungen durchgefuhrten Versuchen geschildert und an Hand der obigen Modellvorstellungen diskutiert.
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Die Spannungsriakorrosion (SpRK) des austenitischen Chrom-Nikkel-Stahles X5CrNi189 (Werkstoff Nr. 1.4301) wurde in heil3en Magnesiumchlorid-Losungen untersucht und der ablaufende Schadensvorgang im Hinblick auf das bekannte slip-step-dissolution Modell iiberpriift. Parallele SpRK-Priifungen mit zeit