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Einfluß von Deckschichten auf die Spannungsrißkorrosionsempfindlichkeit austenitischer Stähle und hochfester Stähle

✍ Scribed by Dir. Dr. E. Baerlecken; K. Lorenz


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1960
Tongue
German
Weight
778 KB
Volume
11
Category
Article
ISSN
0947-5117

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

Die Spannungsrißkorrosion bei Stahllegierungen ist eine der unangenehmsten Korrosionserscheinungen. Bei den austenitischen Chrom‐Nickel‐Stählen führen meist halogenhaltige Lösungen zur Auslösung dieser Korrosionsart. Die Empfindlichkeit der austenitischen Stähle ist abhängig von ihrer Legierungszusammensetzung. Im Allgemeinen sind ferrithaltige Stähle unempfindlicher, da der Ferrit bevorzugt angegriffen und damit der Austenit kathodisch geschützt wird. Die Vorgänge im Mikrobereich können auch auf den Makrobereich übertragen werden, indem der austenitische Werkstoff mit einem unedleren Metall leitend verbunden wird. Durch eine Inkromierung austenitischer Bauteile entsteht z. B. auf der Oberfläche eine chromreiche ferritische Zone, die in bestimmten Elektrolyten gegenüber dem Grundwerkstoff anodisch ist und den Austenit kathodisch Schützt.

Die Spannungsrißkorrosion hochfester ferritischer Stähle in schwefelwasserstoffhaltigen sauren Lösungen ist auf das Eindringen des sich bildenden atomaren Wasserstoffs in den Stahl zurückzuführen. Durch eine anodische Strombelastung kann die Bruchempfindlichkeit vermindert werden, da die Wasserstoffentwicklung an der Kathode erzwungen wird. Als eine geeignete Methode hat sich die Verbleiung erwiesen.


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