## Abstract Seit dem erstmaligen Einsatz von Chrom‐Nickel‐Molybdän‐Stählen für Implantate in den 30er Jahren, hat die Entwicklung der chemisch beständigen Stähle große Fortschritte gemacht, die in den Werkstoffnormen für Implantate bis heute kaum einen Niederschlag gefunden haben. Eine statistisch
Schadensfälle bei osteosynthetischen Implantaten und ihre Ursachen
✍ Scribed by H. Zitter
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1971
- Tongue
- German
- Weight
- 714 KB
- Volume
- 22
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Osteosynthetische Implantate werden in Europa überwiegend aus CrNiMo‐Stählen, in übersee auch aus CoCr‐Legierungen hergestellt. Aufgrund von immer wieder beobachteten Schadensfällen wird die Notwendigkeit einer bindenden Vorschrift für die Verwendung von Werkstoffen für osteosynthetische Implantate dargelegt; in diesem Zusammenhang werden einige charakteristische Schadensfälle beschrieben. Die legierten Stähle sind an sich gegen Körperflüssigkeiten weitgehend beständig, doch kann es infolge von zu niedrigem örtlichem Sauerstoffangebot oder infolge won inhomogener Verteilung der Legierungselemente zu Elementbildung mit örtlicher Korrosion kommen. Ebenso werden häufig unverträgliche Metalle zusammengebaut, so daß Kontaktkorrosion eintritt. Kochsalzlösungen, die zum Reinigen von Operationsfeldern verwendet werden, können Lochfraß verursachen. Stähle mit erhöhtem C‐Gehalt wurden häufig interkristallit zerstört. Spannungskorrosion ist hingegen unwahrscheinlich; Brüche, die dieser Korrosion zugeschrieben wurden, sind meist als Dauerbrüche anzusprechen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen wird empfohlen, für Implantate ausschließlich CrNiMo‐Stähle mit C‐Gehalten unter 0,03% und Ma‐Gehalten über 2,5% einzusetzen.
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## Abstract Die hohe Schwefelkonzentration in der Schweißschlacke führte zu starker Korrosion hitzebeständiger Stähle mit Nickelgehalten zwischen 10 und 48%; die Stähle wurden durch das NiS‐Eutektikum (niedriger Schmelzpunkt) zerstört. Der Angriff ist in unvollständig verbrannten Atmosphären stärke