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Erfahrungsaustausch und Schadensfälle. Schweißschlackenkorrosion bei hitzebeständigen Chrom-Nickel-Stählen in Strahlheizrohren

✍ Scribed by Wolfgang Steinkusch


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1975
Tongue
German
Weight
585 KB
Volume
26
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Die hohe Schwefelkonzentration in der Schweißschlacke führte zu starker Korrosion hitzebeständiger Stähle mit Nickelgehalten zwischen 10 und 48%; die Stähle wurden durch das NiS‐Eutektikum (niedriger Schmelzpunkt) zerstört. Der Angriff ist in unvollständig verbrannten Atmosphären stärker als in oxidierenden. Auch im nichtgeschweißten Material trat Korrosion auf; in diesem Fall war die Bildung des NiS bedingt durch die Anwesenheit von CaO in dem zur Heizung verwendeten Gichtgas; die Staubablagerungen verhielten sich dann wie Schweißschlacke und nahmen Schwefel aus dem Gas auf. Es empfiehlt sich daher, in solchen Fällen nicht mit Elektrode und Zusatzdraht zu schweißen, sondern nach dem WIG‐Verfahren zu arbeiten.