## Abstract Mit Hilfe der ^1^H‐NMR‐Spektroskopie wird gezeigt, daß 3,4‐Homotropiliden (Bicyclo[5.1.0]octa‐2,5‐dien) im Grundzustand eine gegenüber Cyclohepta‐1,3,5‐trien abgeflachte Bootkonformation mit __exo__‐ständigem Dreiring (__trans__‐Konformation) besitzt.
Protonenresonanz-Spektroskopie ungesättigter Ringsysteme. Das Cyclohexadien-(1.3)-System
✍ Scribed by Günther, Harald ;Hinrichs, Hans-Hermann
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 845 KB
- Volume
- 706
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Die 1H -NMR-Spektren der olefinischen Protonen der Dihydro-naphthaline 2-5, Norcaradiene 7-9 und des Indanoxids 6 werden beziiglich der Larmor-Frequenzen und Spin-Spin-Kopplungskonstanten analysiert und die Ergebnisse den heutigen Vorstellungen iiber die Mechanismen der Spin-Spin-Wechselwirkung in ungesattigten Systemen gegeniibergestellt. Die Kopplungsparameter sind vom Grad der Einebnung des Doppelbindungssystems abhangig. -Die Struktur von Dien-Trien-lsomeren und schnelle, reversible Valenztautomerien vom Norcaradien-Cycloheptatrien-Typ konnen mit Hilfe einer Analyse des NMR-Spektrums bestimmt werden. Der EinfluB des Cyclopropanringes auf die chemischen Verschiebungen der olefinischen Protonen irn Tricyclo[4.3.1.01~6]decadien-(2.4) (7) wird am Model1 rechnerisch untersucht.
Von den 1H-NMR-Spektren konjugierter cyclischer Olefine sind wichtige Erkenntnisse iiber Struktur und Konformation zu erwarten, zu denen chemische Verschiebungen und H,H'-Kopplungskonstanten in enger Beziehung stehen. Die Spektren sind jedoch nicht immer komplett analysierbar. Oft treten zwischen den Resonan-Zen der olefinischen Protonen nur geringe chemische Verschiebungen auf, wie z. B. beim Cyclooctatrien. Man begegnet dann stark gekoppelten Spinsystemen, die haufig nur aus einem verbreiterten Singulett bestehen. Andererseits sind die Signale der olefinischen Protonen durch zusatzliche Spin-Spin-Kopplungen mit Methylenprotonen gestort, wenn das betreffende Ringsystem nicht vollstandig ungesattigt ist. Erst Doppelresonanz-Experimente machen in solchen Fallen eine exakte Bestimmung der spektralen Parameter moglich.
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