Das seit langerer Zeit bekannte Anlagerungsproclukt von Xaleinsiiure-anhydrid an C a r y ~p h y l l e n ~) ~) gibt, wie in der 39. Nitteilung tlieser Reihe4) gezeigt wurde, beim ovydativen Abbau Nor-caryophyllensaure, CaryophyLlensaure und Homo-caryophyllensaure, also eine Reihe homologer SBuren, di
Polyterpene und Polyterpenoide XCII. Zur Kenntnis der Caryophyllensäure und der Nor-caryophyllensäure. Über das Additionsprodukt von Maleinsäure-anhydrid an Caryophyllen
✍ Scribed by L. Ruzicka; W. Zimmermann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1935
- Tongue
- German
- Weight
- 755 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Xemmler und Xnyer2) hatten clurch 0x5-rlation der siLuren Spaltprodukte des Caryophyllen-ozonids mittels Salpetersiiure eine aniorphe Dicarbonsziure C,H1,O, erhalten, die als Caryophyllensaure hezeichnet vurtle. Durch fraktionierte Destillation des Dimethylesters der rohen Caryophyllensaure konnten R w i c k n , Bccrclhnn und TVind3) eine Trennung bewirken. Die einzelnen Esterfraktionen \mrclen verseift und die erhaltenen rohen Sauren durch Hochen mit Acetanhydrid in Anhydride umgewandelt. Die destillierten Anhydride verseifte man wieder durch Kochen mit Wasser, wonach teilweise krystallisierende SBuren isoliert werden konnten. Das Hauptprodukt war eine unscharf bei 66-75 O schmelzende SBure C,H,,O,, welche also die immer noch nicht ganz reine Caryophyllensaure vorstellte. Aus den tiefer siedenden Anteilen wurden geringe Mengen einer bei etwa 145O schmelzenden Dicarbonsaure erhalten, die noch nicht ganz analysenrein war und deren hnalysenwerte sich der Formel C,H,,O, naherten. Wir zogen daraus die Schlussfolgerung,
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Schon vor einigen Jahren wurde uber die Ozonisation des Additionsproduktes von Maleinsaure-anhydrid an Abietinsaure-methylester berichtet2). Inzwischen konnte gezeigt werden, dass sich dieses Additionsprodukt C25H& nicht von der Abietinsaure ableitet, sondern von der LBvo-pimarsaure, die bei der Rea
fluss gekocht. Nach dem Ansauern der rnit Wasser verdiinnten Losung wird die abgeschiedene SBure filtriert, gut mit heissem Wasser gewaschen und aus verdiinntem Methanol umkrystallisiert. Die erhaltenen feinen Nadelchen schmelzen bei 306-307 0.