Kurzlich haben wir gezeigt, dass im Lichenin eine kolloidlosliche Celluloseart vorliegt, die der gewohnlichen Baumwollcellulose nahe steht. Die grosse Verwandtschaft der beiden Kohlenhydrate driickt sich u. a. darin aus, dass die Acetolyse des Lichenins bei 120° zu Octacetylcellobiose fiihrt, die Dr
Polysaccharide XXVI. Zur Spaltung des Lichenins in Glucose
✍ Scribed by P. Karrer; M. Staub
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1924
- Tongue
- German
- Weight
- 133 KB
- Volume
- 7
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Dass Rcservecellulose durch frische Schnecken-lichenaqe quantitativ zu Glucose abgebaut wird, ist friiher durch den Vergleich der titrimetrischen und polarimetrischen Zuckerbestimmung und durcli die Darstellung des Osazons nachgewiesen worden2). Zur Erganzung jener Versuche haben wir jetzt die nach der Lichenin-hydrolyse entstehende Glucose noch in krystallisiertem Zustand isoliert. Zu diesem Zweck wurden 2,35 gr Lichenin (auf Trockensubstanz berechnet) in 2000 em3 Wasser gelost, 0,l gr durch Dialyse gereinigtes Schnecken-trockenferment zugesetzt und die Flussigkeit 6 Tage im Brutschrank bei 35O aufbewahrt. Jetzt wurde die fermentierte Losung im Vakuum zur Trockene gebracht, der Ruckstand zweimal mit je 100 em3 absolutem Methylalkohol ausgekocht und dicse Losung nach der Filtration in tarierter Glasschale eingedampft. Der zuruckbleibende Syrup krystallisierte nach clem Impfen mit einer Spur Glucose beim mehrtagigen hufbewaliren im Exsiccator vollkommen in nadelfijrmigen Krystallen. Gewicht 2,7 gr. Nach clem huflijsen dieses Zuckers in 100 em3 Wasser wurde der Glucosegehalt titrimetrisch nach Bertrand bestimmt.
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