Papier-Chromatographie von Antioxydantien
✍ Scribed by Ter Heide, R.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1958
- Weight
- 345 KB
- Volume
- 60
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
In zahlreichen Landern ist die Stabilisierung von Speisefetten u n d -61en d u d bestimmte Antioxydantien gesetzlich zugelassen. Ein Teil derselben wurde bereits qualitativ und quantitativ bestimmt. Wahrend man friiher in erster Linie kolorimetrische Messungen durchfiihrte, reicht heute infolge der zunehmenden Anwendung von Antioxydantien-Gemischen diese MeBmethode allein nicht immer aus. Mit Hilfe der Papier-Chromatographie ist es uns gelungen, die einzelnen Bestandteile in einfacher Weise zu identifizieren sowie die Trennung von mehreren phenolischen Antioxydantien durchzufuhren. Die Differenz der Verteilungskoeffizienten in den Systemeii Petrolather Tetrachlorkohlenstoff 7 oder Cyclohexan und wairiger Alkohol ermoglichte bereits eine teilweise Trennung. Der Unterschied in der Loslichkeit der violetten Ferrotartrat-Komplexe des Oktyl-und Dodecylgallats im Gemisch Isoamylalkohol-Petrolather wurde von H. J. Vos, H . Wessels und C . W. Th. S i x 5 zu ihrer Trennung benutzt. Von J. H. Mahon und R. A . Chapman3 ist eine Methode zur Bestimmung der 2-und 3-Isomeren von BHA angegeben worden. Bei der Durchfuhrung dieser Methode hatten wir jedoch Schwierigkeiten infolge der geringen Stabilitat des 2,2'-Dipyridyl-
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offnung und Riihrwerk in 150 ml trodtenem CHCI, gelost. Unter Riihren setzt man 20 ml H,SO, (konz.) zu. Dabei tritt eine leichte Gelbfarbung auf. Nach und nach werden bei lebhaftem Riihren nach MaSgabe der Gasentwidtlung 9 g NaN, (0.14 Mol) zugesetzt. Man riihrt 3 Std. bei Zimmertemperatur, dann 2 S