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Neuartige Melaminäther als Lackrohstoffe

✍ Scribed by Ledwoch, K. D.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1958
Weight
357 KB
Volume
60
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Aus dem Forscfiungslaboratorium der Rheinpreuflen A G . fur Bergbau u. Chemie, HomberglNdrh. Melaminather sind seit Jahren fur hoch beanspruchte Lackierungen geschatzte Bindemittel-Komponenten, da sie den Lackfilmen bei hoher Oberflachenharte eine grofie Widerstandsfahigkeit gegen den Angriff der verschiedensten Medien verleihen. Zudem macht sie ihre Lichtbestandigkeit anderen ihnlich wirkenden Bindemitteln uberlegen. Die Melaminather der niederen Alkohole mit einer Kettenlange von C, bis C, haben fur den Einsatz im Lack-Sektor praktisch keine Bedeutung erlangt, Melaminather hoherer Alkohole (Kettenlange >C4) sind no& wenig erforscht und spielten bisher in der Praxis ebenfalls keine Rolle.

So kommt es, dai3 heute fast ausschliefllich die Melaminather des n-Butanols, in geringerem Maf3e des Iso- butanols und fur spezielle Einsatzzwecke des Allylalkohols, Verwendung finden. Erstere sind typische Einbrennharze, der Melamin-allylather ist ein oxydativ trocknendes Bindemittel. E n t w i c k l u n g n e u e r H a r z e Die eigenen Entwicklungsarbeiten bezweckten, Melaminather mit bisher fur diesen Zweck nicht verwendeten Alkoholen aufzubauen, deren Eigenschaften zu studieren und gegen die der herkommlichen Produkte abzugrenzen. Bei den systematischen Versuchen zur Herstellung sol- cher neuartigen Melaminather erwies sich das Arbeiten im mehrstufigen Verfahrensgang als besonders zweckmaflig, d. h. zunachst Aufbau eines Vorkondensats aus Melamin und wagrigem Formaldehyd und ansch!ie5end Veratherung der so gebildeten Methylolmelamine bzw. Umatherung eines Melaminathers eines niedrigmolekularen Alkohols mit einem hoheren Alkohol. Unter diesen Voraussetzungen lief3 sich der Einflu5 des Veratherungsalkohols auf die Eigensrhaften des fertigen Harzes am besten studieren. Aus der Reihe der unter-su&ten Produkte sollen hier 2 neue Xther eingehender beschrieben werden, namlich der des sek.-Butylalkohols und der eines primaren, aus der 0x0-Synthese stammenden Nonylalkohols.

* Vortrag anlafllich der DGF-Vortragstagung 1957 in Berlin * Wz. der Deutsche Shell AG.


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