## Abstract Beispiele für die Ketosylamin‐Umlagerung bei der Reaktion partiell alkylierter Hexulosen mit Aminosäuren werden beschrieben und der Zusammenhang zwischen dem Anteil an frei vorliegen‐der Ketoform des Zuckers und der Reaktionsgeschwindigkeit der Ketosylamin‐Umlagerung bestätigt.
Mechanismus der Reaktion von Hexulosen und partiell methylierten Hexulosen mit Aminosäuren
✍ Scribed by Heyns, Kurt ;Heukeshoven, Jochen
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1976
- Weight
- 672 KB
- Volume
- 1976
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Bei der Umsetzung von Hexulosen mit Aminosäuren erh¨︁lt man die höchsten Ausbeuten an „Zuckeraminosäuren”︁, wenn die Reaktionen in methanolischem Acetatpuffer durchgeführt werden. Die Reaktionsgeschwindigkeit, die linear mit dem Logarithmus der Pufferkonzentration steigt und ein Maximum bei pH 8.2 hat, ist nur wenig von der verwendeten Aminosäure jedoch stark von der eingesetzten Hexulose abhängig (untersucht wurden D‐Fructose,L‐Sorbose, 5‐O‐Methyl‐D‐fructose, 5‐O‐Methyl‐L‐sorbose, 6‐O‐Methyl‐L‐sorbose und 5,6‐Di‐O‐methyl‐L‐sorbose). — Es besteht ein linearer Zusammenhang zwischen dem im Gleichgewicht vorliegenden Anteil an Ketoform und der Reaktivität. Daraus und aus der Abhängigkeit von der Pufferkonzentration folgt, daß die Reaktionsgeschwindigkeit durch den nucleophilen Angriff der Aminogruppe der Aminosäure auf die Carbonylgruppe der Hexulose bestimmt wird. Die Umlagerung des dabei entstehenden Ketosylamins zu den entsprechenden “Aldose‐aminosäuren” läuft wesentlich schneller ab, wie am Beispiel der Umlagerung von L‐Sorbosyl‐amin gezeigt wird.
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