zwischen Losungsmittel und I als Ursache fur die Abnahme der Fluoreszenzquantenausbeuten nahe. Eine endgiiltige Aussage, insbesondere bezuglich der genauen Charakterisierung des Loschmechanismus, wird mit Hilfe quantitativer Untersuchungen moglich [6].
Lösungsmittel- und Temperaturabhängigkeit des Emissionsverhaltens von N-Methylacridon
✍ Scribed by Manfred Siegmund; Jürgen Bendig
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 252 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
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✦ Synopsis
LGsungsmittel-und Temperaturabbangigkeit des Emissionsverhaltens von N-Methylacridon Die in der Literatur [l], [2] angegebenen Werte fur die Fluoreszenzquantenansbeuten (pf) von Acridonen lassen einen merklichen IdsungsmitteleinflulJ erkennen. Eine detailliertere Untersuchung dieses Phiinomens am Beispiel des N-Methylacridons zeigt (s. Tab. l), dalJ die Fluoreszenzquantenausbeuten sehr stark diffe-Tabelle 1 N-Methylacridon in ausgewiihlten Losungsmitteln Fluoreszenz-und Phosphoreszenzparameter von 0.5. I . S 0.4-0.3-smektisch A \ nemot NMR-Messungen messungen 0 Doppelbrechungsb' 4 0 50 60 'C 70 t-Bild 1 Der Ordnungsgrad der gelosten Farbstoffmolekiile in der nematischen und smektischen Phase des 4.n-Octyloxybenzoesiiure-4'-nitrophenylesters peratur. Uberraschenderweise ist der Ordnungsgrad in der smektischen Phase relativ gering und andert sich im Gegensatz zur nematischen Phase nur wenig mit der Temperatur. Zum Vergleich ist in Bild 1 auch der Ordnungsgrad des kristaIlin-fliissigen ,,Losungsmittels" selbst eingezeichnet, welcher mit Hilfe von NMR-Messungen ermittelt wurde [lo]. Die relativ gute ubereinstimmung mit den eigenen Werten ist vermutlich darauf zuriickzufuhren, da13 die Struktur der gelosten Farbstoffmolekiile sich nicht erheblich von den Molekiilen der nematischen Matrix unterscheidet [4]. Auch konnten die Unterschiede z.T. methodisch bedingt sein. Es wurde ferner der Tcmperaturverlauf des Ordnungsgrades aus der Doppelbrechnng nach GI. (3) berechnet [ll] : S = Die Polarisierbarkeiten ae und a,, der kristsllin-fliissigen Phasen wurden aus den gemessmen Brechungsindizes 1121 und Dichten [13] nach der Beziehung von Vuks [14] berechnet. Da die Hauptbrechungsindizes im kristallin-festen Zustand zur Ermittlung des Nenners (a,ao)s=1 nicht bekannt waren, wurde der Ordnungsgrad am Kliirpunkt 211 0,28 angenommen und mit (aeao) am KlLrpunkt der Ausdruck (se -a , , ) ~= ~ berechnet. Der so ermittelte Temperaturverlauf von S stimmt befriedigend mit den NMR-Messungen iiberein. Fur die Uberlassung des Fxbstoffs sind wir Herrn Dr. Zeiler vom CKB Bitterfeld zu Dank verpflichtet.
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