Konformationsanalyse mit Hilfe der Kernreaonanwrpektroskopie, IX I ) Aus dem Pharmazentisch-CheiniRchen Institut der TJniversitiit Tiibingcn (Eingegangen am 27. Oktober 1967) Auagchcnd vonBenzochinon und Butadien wurde daa cis-Decalindion-1,4 synthetisiert und tei1wei.w Bum trans-Dccalindion-l,4 um-
Konstellationsanalyse mit Hilfe der Kernresonanzspektroskopie, III Analyse der NMR-Spektren von Decalolen und Decalindiolen-(1.4)
✍ Scribed by Feltkamp, Herbert ;Franklin, Norman C. ;Kraus, Wolfgang ;Brügel, Werner
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Weight
- 505 KB
- Volume
- 683
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Tubingen und dem Hauptlaboratorium der Badischen Anilin-& Soda-Fabrik AG, Ludwigshafen Eingegangen am 1. Juli 1964 Die Kernresonanzspektren aller Monodecalole und Decalindiole-(1.4) werden aufgenommen und im Hinblick auf die bevorzugte Konstellation gedeutet.
Allgemein ergibt sich, daB es unmoglich ist, die Gleichgewichtskonstante von Verbindungen, deren gemeinsames Merkmal eine 1.2-Disubstitution ist, aus der chemischen Verschiebung des X-Signals zu bestimmen. Die Messung der Bandenbreite ergibt bessere Werte, die hier aber nicht immer so genau zu interpretieren sind wie in anderen Cyclohexan-Systemen *). Es wird ferner gezeigt, da8 die geringe Signalbreite der Methylen-Protonen nicht notwendig von raschen wechselseitigen Umwandlungen der Konstellationen herruhrt.
In vorangehenden Arbeiten 1 J ) wurden verschiedene Methoden auf ihre Brauchbarkeit zur Bestimmung von Konfigurationen, Konstellationen und Gleichgewichtskonstanten einiger Cyclohexyl-Systeme untersucht. Wir haben nun einige dieser Verfahren auf die acht Monodecalole und die sechs Decalindiole-(l.4) angewendet. Die Ergebnisse zeigen, da13 die Messung der Bandenbreite (W) des X-Protons, das am gleichen C-Atom wie die OH-Gruppe sitzt, ein genaueres Bild vom Konstellationsgleichgewicht ergibt als die Bestimmung der chemischen Verschiebung (7) dieses X-Protons.
Bei jeder dieser Methoden murj man die Werte T~ und 7 , oder W, und W, be-stimmen3). Es ist nicht immer moglich, die an den konstellativ fixierten Alkoholen * ) Anmerkung bei der Korrektur (26. 1 . 1965) : lnzwischen konnten durch Untersuchungen an 16 stereoisomeren 2.5-Dialkyl-cyclohexanolen-( 1) die auftretenden UnregelmaBigkeiten weitgehend geklart werden. Die Kopplungskonstanten andern sich unter dem EinfluB der sterischen Anordnung anderer am Ring befindlicher Substituenten ; H. FELTKAMP und N. C. FRANKLIN, Tetrahedron [London], im Druck (1965).
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Eingegangen am 31. Mai 1965 Die Umsetzung von Diazoessigsaureestern rnit Azodicarbonsaureestern fiihrt nicht, wie bisher angenommen wurde, zu Diaziridin-Derivaten, sondern bei Reaktionstemperaturen unterhalb 80-100" zu 1.3.4-Oxdiazolinen (4), oberhalb 80 -100" zu Hydrazondicarbonsaureestern (2). Die