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Konstellationsanalyse mit Hilfe der Kernresonanzspektroskopie, III Analyse der NMR-Spektren von Decalolen und Decalindiolen-(1.4)

✍ Scribed by Feltkamp, Herbert ;Franklin, Norman C. ;Kraus, Wolfgang ;Brügel, Werner


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1965
Weight
505 KB
Volume
683
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Tubingen und dem Hauptlaboratorium der Badischen Anilin-& Soda-Fabrik AG, Ludwigshafen Eingegangen am 1. Juli 1964 Die Kernresonanzspektren aller Monodecalole und Decalindiole-(1.4) werden aufgenommen und im Hinblick auf die bevorzugte Konstellation gedeutet.

Allgemein ergibt sich, daB es unmoglich ist, die Gleichgewichtskonstante von Verbindungen, deren gemeinsames Merkmal eine 1.2-Disubstitution ist, aus der chemischen Verschiebung des X-Signals zu bestimmen. Die Messung der Bandenbreite ergibt bessere Werte, die hier aber nicht immer so genau zu interpretieren sind wie in anderen Cyclohexan-Systemen *). Es wird ferner gezeigt, da8 die geringe Signalbreite der Methylen-Protonen nicht notwendig von raschen wechselseitigen Umwandlungen der Konstellationen herruhrt.

In vorangehenden Arbeiten 1 J ) wurden verschiedene Methoden auf ihre Brauchbarkeit zur Bestimmung von Konfigurationen, Konstellationen und Gleichgewichtskonstanten einiger Cyclohexyl-Systeme untersucht. Wir haben nun einige dieser Verfahren auf die acht Monodecalole und die sechs Decalindiole-(l.4) angewendet. Die Ergebnisse zeigen, da13 die Messung der Bandenbreite (W) des X-Protons, das am gleichen C-Atom wie die OH-Gruppe sitzt, ein genaueres Bild vom Konstellationsgleichgewicht ergibt als die Bestimmung der chemischen Verschiebung (7) dieses X-Protons.

Bei jeder dieser Methoden murj man die Werte T~ und 7 , oder W, und W, be-stimmen3). Es ist nicht immer moglich, die an den konstellativ fixierten Alkoholen * ) Anmerkung bei der Korrektur (26. 1 . 1965) : lnzwischen konnten durch Untersuchungen an 16 stereoisomeren 2.5-Dialkyl-cyclohexanolen-( 1) die auftretenden UnregelmaBigkeiten weitgehend geklart werden. Die Kopplungskonstanten andern sich unter dem EinfluB der sterischen Anordnung anderer am Ring befindlicher Substituenten ; H. FELTKAMP und N. C. FRANKLIN, Tetrahedron [London], im Druck (1965).


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