𝔖 Bobbio Scriptorium
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Japanische Studien über den Nährwert von Fischölen

✍ Scribed by Kaneda, T.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1959
Weight
566 KB
Volume
61
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


I. N a h r w e r t v o n F i s

c h o 1 -G 1 y c e r i d e n Uber den Nahrwert von Fischol-Glyceriden sind in Japan viele Untersuchungen gemacht worden. Das Ergebnis dieser Studien war, daB Fischol-Glyceride durchschnittlich den gleichen biologischen Wert haben, wie die Landtier-Fette oder pflanzlichen Ole. Ernahrungsphysiologisch betrachtet, sehen Kaneda und Mitarbb. ' keinen Unterschied zwischen raffiniertem Makrelenhechtund Teesamenol, das hauptsachlich aus Tr,iolein besteht. Kaneda2 und Mitarb. fanden auch, dai3 Ratten, mit einer 15 O / o Leberole verschiedener Haifische enthaltenden Diat gefiittert, das gleiche Wachstum zeigten, wie die rnit Sojabohnenol gefutterten. Daruber hinaus bewiesen seine Untersuchungen 3, dai3 das Korperol des schwarzen Dorsches (Erilepis zonifer L.), das mit seiner niedrigen Jodzahl dem pflanzlichen 01 ahnlich ist, einen groaeren Nahrwert besitzt, als Oliven-oder Sojabohnenol. Zu ahnlichen Ergebnissen kamen auch Kaneda und Mitarbib.I, die das 01 einer Plattfisch-Art (JZ 90) untersuchten. Aus diesen Erkenntnissen kann man schlieBen. dai3 Fischole ein wertvolles Tierfutter darstellen. Es wurden Versuche durchgefuhrt, um die Wirkung von Dorschleberol auf Ratten festzustellen. Bei einer Diat mit mehr als 2 V o Dorschleberol trat nach Suziiki und Mitarbb. Toxizitat auf, die aber nach Hydrierung des 01s verschwand. K. Takahashi5 und K . Kawukami" schrieben diese Toxizitat der Gegenwart hochungesattigter Fettsauren zu. J. Ozaki7 untersuchte den Nahrwert naturlich vorkommender Fettsauren und ihrer Glyceride durch Tierexperimente. Er fand, dai3 Olsaure den hochsten Nahrwert besitzt, gefolgt von Laurin-Caprin-und Caprylsaure; an dritter Stelle steht die Linolsaure, daran schliefien sich Stearin-und Linolensaure an. Nach seinen Beobachtungen konnten Ratten bei einer Diat, die Clupanodonsaure enthielt, nicht leben. M . Yoshida * berichtete, dai3 die auf die hochungesattigten Fettsauren des Haifisch-Leberols (Heptrachias perlo) zuruckzufuhrende Toxizitat durch eine gleichzeitige Zugabe erheblicher Mengen von Riboflavin uberwunden werden konnen. Tange und Mitarb.O priiften das Ergebnis durch Zusatz von 5 O / o Bierhefe zur Diat, die Dorschleberol enthalt.

Es ist schon vie1 iiber die Toxizitat von Korperolen, Leberolen und mehrfach ungesattigten Fettsauren von Fischen gearbeitet worden. Fur 'die vorwiegend Fisch verzehrenden Volker, hauptsachlich fur die Japaner, deren Hauptproteinquelle der Fisch ist, haben sich die Ergebnisse dieser Untersuchungen zu einem groi3en Problem entwickelt. Fettreiche Fische, wie


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