Nach Versuchen von W. H i r t dnd F. y o n d e r Heyden.') 4;s stellte sich bald heraus, dass ebenso, wie die Benz0at.e auch anscheinend allgemein die Propionate von o-Oxyhydrazokorpern bestandige 0-Ester siiid, die keine Keignng haben in N-Derivate iiberzugehen. Daher wurden hauptsiichlich acetylir
II. Ueber Nitroderivate von o-Dinitrosotoluol und o-Dinitrosoxylol
โ Scribed by Drost, P.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1900
- Weight
- 564 KB
- Volume
- 313
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
- Ueber Kitroclerivate von o -Dinitrosotoluol und o -Dinitrosoxylol ; roil P. Drost, Pfarrer a. D. Wie ich yor einiger Zeit gezeigt habe'), lassen sich ohne Schwierigkeit verschiedene Nitroderivate des o -Dinitrosobewols darstellen, yon welchen besonders die m -Dinitroverbindung so xo2 no \ , so, Beachtung verdient, indem sie gut charakterisirte Salze bildet. Die Constitution dieser Salze konnte leider nicht geniigeud aufgeklart werden. Die inzwischen von 11 a n t z s c h und K i s s e l gegebene Erklarung, nach welcher die salzartigen Verbindungen gewisser Nitrokorper Derivate von Nitrosauren resp. von o- Salpetersauren sind, hat fur die von ihnen dargestellten Salze sicher vie1 fur sich und stirnmt mit den beobachteten Erscheinungen gut tiberein. Allein es fragt sich, ob diese Erklarung auch auf die hier vorliegenden Salze eine Anwendung finden kann. Die Zahlen der Analyse, besonders bei dem Alltmoiziumsalz, sprechen nicht dafiir, dass eine Verbindung von der Zusammensetzung entstanden sein sollte. Auch ist zu beachten, dass die Bildung der Salze schon mit primarem und secundarem Carbonat zu erreicheu ist. Man mtisste also annehmen, dass die Nitrokorper in wassriger Losung als Mitrosauren fuiigiren konnen oder dass eine hydrolytische Spaltung der Carbonate stattfiudet. ' ) Diese Annalen 307, 49. *) Ber. d. deutsch. clicm. Ges. 32, 3137. Aunalen der Cheinie 313. Bd.
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von Brow auf o-Kwsol. 271 derivat entsteht dieselbe Verbindung, so dass im Gauzen drei Ketobromide erhslten wurden , welche mit den obigen drei Pseudobromiden (VI, VII, VlII) isomer sind. Wir haben sie untersucht, gehen aber an dieser Stelle nicht darauf ein. Gegen salpetrige Shure (Natriumnitrit un