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Fluorometrische und kolorimetrische Bestimmung von 2-Methyl-1, 4-naphthochinon

✍ Scribed by M. Kofler


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1945
Tongue
German
Weight
833 KB
Volume
28
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Bei der Prufung der Spezifittit der fluorometrischen Methode zur Bestimmung von Tocopheroll) wurde gefunden, dass auch 2-Methyl-1, 4-naphthochinon, welches in enger chemischer Beziehung zum Vitamin K steht, mit o-Phenylendiamin zu einer fluoreszierenden Verbindung kondensiert werden kann. Das Kondensationsprodukt (im folgenden mit K.Pr. bezeichnet) konnte in Form von hellgelben Krystallen rein erhdten werden. Seine alkoholischen Losungen zeigen eine sehr intensive blaue Fluoreszenz, die noch in einer Konzentration von 0,l y in 5 cm3 Alkohol wahrnehmbar ist. In wasserigen Sauren lost sich das K.Pr. ziemlieh schwer, besser bei Alkoholzusatz, zu blau fluoreszierenden Losungen. Die Losung in konz. Schwefelsaure ist intensiv gelb gefiirbt und zeigt blsue Fluoreszenz.

Auf Grund der Elementaranalyse und des Molekulargewichtes entsprache die Zusammensetzung der Verbindung einem Methyldihydro-naphthophenazin. Indessen handelt es sich hier urn die Kondensation eines Para-und nicht eines Ortho-Chinons, weshalb die Bildung eines Dihydro-phenazins unwahrscheinlich is t, zumal das K.Pr. im Gegensatz zum Dihydro-naphthophenazin (das entsprechende 2-Methylderivat war nicht zuganglich) nicht empfindlich gegen Sauerstoff ist. Es kann sich auch nicht um 2-Methylnaphthophenazin handeln, weil sich das K.Pr. im Gegensstz zum Naphthophenazin bei gewohnlicher Temperatur mit Raney-Nickel als Katalysator nicht hydrieren ltisst. Gegen die Annahme eines Dihydronaphthophenazins spricht auch die Farbe der Fluoreszenz. Naphthophenazin fluoresziert blauviolett , Dihydro-naphthophenazin blaugriin (das gleiche gilt ubrigens auch fiir Phenazin und Dihydro-phenazin) ; das KPr. fluoresziert aber nicht blaugriin, sondern blauviolett. Schliesslich wurde noch das Ultraviolettabsorptionsspektrum von *)


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## Abstract Die Titelverbindung **2**, die sich durch Salpetersäure‐Oxidation aus dem Aldehyd **1** herstellen läßt, decarboxyliert leicht, wobei, wahrscheinlich über radikalische Zwischenstufen, „Dimere”︁ entstehen. Mit SOCl~2~ bildet **2** das Chlorlacton **8**, bei Reduktion das Lacton **9**, de