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Flexibilität und thermodynamisches Verhalten von isotaktischem und syndiotaktischem Polymethylmethacrylat

✍ Scribed by Schulz, Von G. V. ;Wunderlich, W. ;Kirste, R.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1964
Weight
565 KB
Volume
75
Category
Article
ISSN
0025-116X

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✦ Synopsis


An den beiden taktischen Formen des Polymethylmethacrylats werden Viskositatsmessungen und Lichtstreuungsmessungen ge'macht, um Knaueldimensionen und Unterschiede im thermodynamischen Verhalten zu ermitteln. Die isotaktische Form hat in allen Losungsmitteln die gronere Persistenzlange. Die Thetapunkte beider Formen sind verschieden, wobei es vom Losungsmittel abhangt, welche Form den hoheren Thetapunkt hat. Der 2. osmotische Virialkoeffizient in Butylchlorid verhalt sich fiir beide Formen ,,normal". I m Losungsmittelgemisch Butanon-Isopropanol zeigen sich extreme Unterschiede zwischen der isotaktischen und der syndiotaktischen Form.

SUMMARY:

Measurements of viscosity and light scattering are made on the two stereoregular forms of polymethylmethacrylate, in order to determine coil dimensions and differences in thermodynamic behaviour. The isotactic form has the greater persistence length in all solvents investigated. The theta-temperatures of the two isomers are different, with the relative positions of the two theta-points depending on the solvent. The second osmotic v t i a l coefficients show "normal" behaviour in butyl chloride. I n the mixed solvent butanone-isopropanol, extreme differences appear between the isotactic and the syndiotactic forms.

I. Einleitung

Eine allgemeine Erfahrung hat gezeigt, da13 die Viskositatszahl der beiden taktischen Formen eines Polymeren in guten Losungsmitteln nur verschwindende Unterschiede zeigt 1-3). Der fur die Wechselwirkung zwischen dem Polymeren und dem Losungsmittel charakteristische 2. osmotische Virialkoeffizient ist jedoch fur beide Formen v e r ~c h i e d e n ~-~) . Am starksten machen sich die Unterschiede in schlechten Losungsmitteln bemerkbar : Die Thetapunkte beider Formen sind allgemein ver~chieden*.~), und in der Regel ist das isotaktische Molekul steifer als das ataktische oder syndiotaktische. I n den meisten Arbeiten wird der Vergleich zwi-


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