Die sechs Kapitel Priiflaboratorium, Probekorper, Ermittlungen der Kunststoffeigenschaften, Betriebs-und Abnahme-Prufungen von Kunststofferzeugnissen, Auswertung der Ergebnisse sowie Normung und Giitesicherung gestatten jedem Interessenten an der Priifung und Bewertung von Kunststoffen, sich schnell
F. REIFF, R. KAUTZMANN, H. LÜERS und M. LINDEMANN (Herausgeber), Die Hefen. Bd. 1: Die Hefen in der Wissenschaft; Bd. 2: Technologie der Hefen 1024; XXVIII + 983 S., 196 Abb., 160 Tab.; Nürnberg 1960; 1962: Verlag Hans Carl. Preis DM 168,—DM 175,—
✍ Scribed by U. Taubeneck
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2007
- Tongue
- English
- Weight
- 203 KB
- Volume
- 4
- Category
- Article
- ISSN
- 0233-111X
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✦ Synopsis
Der erste Band des Hefe-Handbuches behandelt in drei Hauptteilen die Biologie der hefeartigen Pilze ; Chemische Zusammensetzung, physikalische Eigenschaften und Stoffwechsel der Hefen; Ernahrungsphysiologische und therapeutische Bedeutung der Hefen und ihrer Bestandteile. Ein historischer Abril ist vorangestellt. Vielleicht ware es bei einer Neuauflage niitzlich, auch die Rolle hefeartigcr Pilze als Krankheitserreger mit aufzunehmen, die mehr und mehr Bedeutung gewinnt.
Die Darstellung ist durch eine auoerordentlich breite Anlage charakterisiert. Methodischen Ausfiihrungen wurde im gesamten Text vie1 Platz eingerilumt. So findet sich im ersten Hauptteil ein Abschnitt iiber die Arbeitsmittel und -methoden, die zur Reinzuchtung und Kultur der Hefen notwendig sind, und im zweiten Hauptteil werden bei der Besprechung der chemischen Zusammensetzung der Hefezellen detaillierte Analysenvorschriften gegeben. Andererseits ist auch auf allgemeine theoretische Erorterungen groBer Wert gelegt worden. Die Abschnitte iiber den Stoffwechsel der Hefen werden z. B. durch eine 75 Seiten umfassende allgemeine Betrachtung uber die Grundbegriffe der chemischen Thermodynamik und iiber das chemische Gleichgewicht eingeleitet. Auch bei den Ausfiihrungen uber die Enzvme. den Nukleinsaurestoffwechscl und an vielen anderen Stellen finden sich ausfiihrliche theoretische Erorterungen.
Die im zweiten Band enthaltene Technoloeie der Hefen eliedeirt sich in vier HauDtteile: Die Rohstoffe, ihre Vermbeitung und Vorbereitung; TechGsche Zuchtungs-und Girungsverfahren ; Verwendung von Hefen ; Gewinnung einzelner Hefebestandteile.
Der erste Hauptteil ist relativ knapp gehalten : Er behandelt die wichtigsten Tatsachen iiber die Vorbereitung der stiirkehaltigen Rohstoffe, vor allem der Gerste, einschlieBlich der Malzbereitung, ferner die Gewinnung und die Eigenschaften der zuckerheltigen Rohstoffe und schliellich, etwas ausfuhrlicher, die Hydrolysate aus Holz und Einjahrespflanwn. Der zweite Hauptteil nimmt den grolten Teil des Buches ein. In ihm wird zunilchst die Herstellung alkoholischer Getranke dargestellt. Mehr als 100 Seiten behandeln die Mikrobiologie und Technologie des Weins. Der mikrobiologische Teil konnte, trotz der gebotenen Knappheit in der Darstellung, etwas exakter und wissenschaftlich einwandfreier behandelt sein; hier wiinschte man sich auch bessere Abbildungsvorlagen (Mikrophotographien), die heute leicht zu beschaffen sind. Es folgen die Besprechung der Bierhefe und der Grundzuge der Brauerei (ca. 70 Seiten) und auf etwa 150 Seiten eine ubersicht iiber die Sprithefen und die Technologie der verschiedenen Brennerei-Industrien (Getreide-und Kartoffelbrennerei, Ruben-und Melassebrennerei, Holzzuckerbrennerei, Zellstoffablaugenbrennerei und Obstbrennerei). Weitere groBere Abschnitte befessen sich mit der Fabrikation von Backhefe sowie Niihr-und Futterhefe. Im dritten Hauptteil folgen auf die ausfiihrliche Behandlung der Eigenschaften der Backhefe und ihres Einsatzes in der Biickerei einige Kapitel uber die modernen Moglichkeiten der Verwendung von Hefen. Unter der Uberschrift ,,Enzymwirkungen der Hefen in der Technik" werden die Phosphorylierungsreaktionen (Gewinnung von Adenosintriphosphorsiiure und Derivaten, Darstellung der Hexosephosphate und der Phosphoglycerinsiluren) sowie die Acyloinsynthesen und einige bedeutsame Reduktionen (z. B. bei Steroiden) mit Hilfe von Hefen beschrieben. AnschlieDend werden einige der derzeit erkennbaren Moglichkeiten des Einsatzes von Hefen zur Gewinnung radioaktiv markierter Substaneen dargelegt.
Schliellich folgen noch Angaben iiber die Hefe als Bestandteil von Nahrungs-bzw. Futtermitteln, uber medizinische Hefepriiparate und iiber den Einsatz von Hefeextrakten und -hydrolysaten in der mikrobiologischen Nlhrbodentechnik. Der letzte Hauptteil bringt neben kurzen Betrachtungen iiber die Gewinnung von Hefeeiweil, Hefelipiden und Vitaminkonzentraten noch zwei besonders aktuelle Beitrage: Die Gewinnung von Ribonukleinsaure und ihren Spalt-und Umwandlunqsprodukten aus Hefe und die Gewinnung von Enzymen (weit iiber 100 Enzympraparationen sind erwiihnt).
Die grole Bedeutung, welche die Hefen als Objekte zur Erforschung allgemeiner biologischer Probleme und zur Erzeugung wirtschaftlich und medizinisch wichtiger Produkte besitzen, lassen an der Berechtigung der Herausgabe eines derartigen Handbuches keinen
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SchluD zusammengefaot. In den vergangenen 3-4 Jahren habeu sich einige der referierten Gebiete weiter schnell entwickelt, was besonders beim Lesen der Artikel2, 3 und 8 auffiillt. Es wird daher notwendig seindie Herausgeber haben dies auch vorgesehenin gewissen Zeitabstanden die besonders schnell si