Elektrolyse der Alkalisalze fetter Sulfo-carbonsäuren
✍ Scribed by Fichter, Fr. ;Lichtenhahn, Theodor
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1915
- Weight
- 707 KB
- Volume
- 48
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Das C h l o r i d wurde durch Kochen des'Jodides mit Silberchlorid in wiiBriger Lasung erhalten. Es wurde in absolutem Alkohol gelbst und bis zur Trubung mit absolutem Ather versetzt. Es krystallisiert so in dicken Siiulen. Das Chlorid schmilzt zwischen 175-176°, zur Analyse wurde es bei 120° getrocknet. 0.1838 g Sbst.: 0.3867g Con, 0.074'6 g HsO. C ~I H ~~T ~C ~. Ber. C 57.80, H 4.80. Gef. 57.88, 4.54. Das B r o m i d wurde durch Fiillung des Chlorides mit Kaliumbromid erhalten, es ist in Wasser ziemlich schwer loelich. Zur Krpstallisation wurde es in absolutem Alkohol gelost und bis zur Trtibung mit absolutem Ather versetzt. Es schmilzt zwischen 197-198 O, von 1930 an sintert es. Zur Analyse wurde es bei 1200 getrocknet. 0.1022 g Sbst.: 0.1940 g Cog, 0.0412 g HsO. CsIHglTeBr. Ber. C 52.44, H 4.37. Gef. 52.73, * 4.47. D i-pt ol y 1-t e l l u r e t i n b r o mid, (p-CHa . C6 H& Te Br . CHI . COO H.
4 g Bromessigsiiure und 2 g Tellurid werden in 10 ccm h e r gelost und 5 Tage stehen gelassen. Neben der Telluretinverbindung scheidet sich das Dibromid aus, welches mit kaltem Chloro€orm entfernt werden konnte, es gelang nicht, die Telluretinverbindung rein zu erhalten. Der Methylester der Bromessigeiiure vereinigt sich nicht mit dem o-Tolyltellurid, selbst wenn man beide Substanzen langere Zeit bis zum gelinden Sieden erwiirmt. Briissel, am 19. Oktober 1915. 282. Fr. Fichter und Theodor Lichtenhehn: Bllektrolyae der Alkaliral%e fetter Sulfo-carbonfiuren l). (Eingegangen am 16. Oktober 1915.) Die Alkalisalze der Essigsiiure und ihrer Homologen liefern an Platinanoden bei geniigend hober Stromdichtc, neben Eohlendioxpd gesiittigte, durch Synthese entstandene Kohlenaasserstoffe. Bei ' substituierten Essigsiiureo verliiuft je nach der Natur des Substituenten die Reaktion manchmal in ahnlichem Sinhe. Es interessierte uns nun, in dieser Beziehung das Yerhalten von S u l f o -c a r b o n s a u r e n zu 1) Vorliinf. Mitt. Z. El. Ch. 20,471 [1914]. 1) J. pr. 41, 138 [184'7]. Rendiconti della Soc. Chim. Ital. Fasc. 11, Roma 191%. 1) Ihr chloriertes Analogon ist die Dic hi or-m e t han-sul fos8ure von. Kolbe, A. 64, 1GI [1845].
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In unserer letzten Mitteilungl) war die Darstellung von saureamid-artig gekoppelten Amino-sulfo-benzoesauren des Typus I beschrieben worden. Da die Analysenzahlen bei diesen annahernd polymerhomologen Stoffen zu geringe Unterschiede aufweisen und osmotische Xolekulargewichtsbestimmungen sowie Schmel