## Abstract Es wurde der Einfluß der Herstellung des Quarkes auf das Überleben von Staphylokokken studiert. Am Anfang des Herstellungsprozesses sind die Bedingungen für die Staphylokokkenentwicklung günstig. Mit zunehmender Acidität nimmt ihre Anzahl ab; im fertigen Produkt sind Staphylokokken nur
Einfluß von Hypothermie und Antibiotica auf das Überleben von Hunden nach kontrollierter Hypotension
✍ Scribed by V. D. Magazinović; S. Cenić-Sušnik; D. Varenika
- Publisher
- Springer
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 656 KB
- Volume
- 268
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Wie bereits in einer vorangegangenen Veröffentlichung 41 festgestellt, zeigen Hunde bei langdauernder, posth/imorrhagischer Itypotension, auch ohne Retransfusion der entnommenen Blutmenge, eine signifikante Resistenzerhöhung, wenn sie kurz vor der prim/~ren Ausbhtung oder 1 Std danach unterkühlt wurden. Obgleich man in der Literatur auch negative Resultate finden kannle,22, ~5, wurde die schützende Wirkung der Hypothermie, allein oder in Kombination mit Ganglioplegica, von der Mehrzahl der Autoren festgestellt4,1°,16,19,e°,~7,z°-3t,~L W/ihrend ein positiver Effekt der Hypothermie auf die Ausbildung eines schweren posth/~morrhagischen Zus£andbildes als gesichert angenommen werden kann, besteht noch immer keine einheitliche Auffassung über den Mechanismus dieser Wirkung. Fn¢E u. Mitarb. z. B. halten ein Absinken des Gesamtumsatzes und eine Verminderung des Sauerstoffbedarfs der empfindlichsten Gewebe als Ursache für möglich, unterstreichen aber die Ansicht, daß in der Hypothermie das Bakterienwachstum zurückgedr/~ngt und die antibakterielle Resistenz, die bei normothermen Tieren im Ausblutungszustand hochgradig vermindert ist, auf einer ausreiehenden Höhe gehalten wird15-17,19,2°,s«, 89. Nach Ansieht dieser Autoren ist es möglich, bei ausreichender Applikation von verschiedenen Antibiotica, auch ohne Hypothermie, einen gröl~eren Prozentsatz der Hunde vor dem Entblutungschoek zu bewahren, bzw. den Zeitraum der Reversibilit/~t des normovol/~mischen Schoeks signifikant zu verl/~ngern13,14,1s, ~~,26,35,37, 3s. Wir haben unter Anwendung einer Methode der Ausblutung ohne Retransfusion in getrennten Serien die Einwirkung einmal der Hypothermie und zum andern der Antibiotica auf die Folgen der Entbindung * Teilweise referiert auf dem Symposium für ttypothermie in Beograd, Oktober 1957.
31"
V.D. M~oAz~ovI6, S. CEm6-Su~~IK und D. VAR~~IKAE:
geprüft. Es kam uns darauf an zu untersuchen, inwieweit der günstige Effekt der Hypothermie durch Elimination der sogenannten ,Infektiven Faktoren" bedingt ist.
Methode
Es wurden 174 klinisch gesunde, nicht reinrassige Hunde, beiderlei Geschlechts, mit einem Gewicht von 12--24 kg und einem Alter von 1--8 Jahr verwendet. Etwa 12 Std vor dem Experiment bekamen die Hunde kein Fressen mehr, Wasser in beliebiger Menge.
In einer oberflächlichen Barbituratanaesthesie, nach Kontrolle von Puls und Atomfrequenz, wurde der Blutdruck über eine in die Art. femoralis eingebundene Kaniile auf ein Quecksilbermanometer übertragen. Die Hunde wurden nach der etwas modifizierten Technik von WIOG~RS 43 entblutet und in ttypotension gehalten. Mit einer Ausbluttmgsgeschwindigkeit von 2--5 cm3/kg/min wurde in einer primaren Ausblutung ein Blutdruck von etwa 40 mm Hg eingestellt; in einem Seitenschluß der Arterienkanülo hing eine mit etwas I-Ieparin gefüllte Flasche als Entblutungsreservoir, mit deren I-Iöhe über dem Herzen eine relativ einfache Konstant-erhMtung des Blutdrucks von 40 mm Hg möglich war. Die auftretenden kompensatorischen Regulationsmechanismen wurden durch eine sogenannte sekundäre Ausblutungindas Lampson-Reservoir es ausgeglichen. Nach lstündiger, kontrollierter Hypotension von 40 mm Hg wurde das Reservoir abgeschaltet und dem Tier die Möglichkeit gegeben, sich spontan zu erholen. Die Gesamtausblutung setzte sich zusammen aus der primären und sekundären Ausblutung und zu den h~matologischen Untersuchungen entnommenen Blutmengen:
Die Versuche wurden unter aseptischen Bedingungen in relativ konstanter Raumtempcratur ausgeführt.
4--8 Tage vor dem Versuch wurden die Antibiotica in den üblichen Zeitinter-vall~n verabreicht; 2--5 Std vor der Ausblutung wurde die ganze Tagesdosis im Sinne der sogenannten ,priming dose" nach Fi~v, u. Mitarb. 2e appliziert. Es wurden getrennt Penicillin, Streptomycin, Chloramphenicol, Ambramycin, Terramycin und Aureomycin* gegeben; in einer besonderen Gruppe wurde eine Kombination verschiodener Antibiotica verwendet. Die Tagesmenge der applizierten Antibiotica bewegte sich von optimal therapeutischen bis zu extrem hohen Dosen. Die oral applizierten Antibiotica wurden immer kombiniert mit der entsprechenden Menge Vitamin B-Komplex.
In der Hypothermieserie wurden die Tiere nach der primgren Ausblutung und nach einer halbstündlichen Dauer der kontrollierten Hypotension durch Immersiou in Eiswasser abgekühlt. ~qach weiteren 30 min, also am Ende der Periode der kontrollierten Hypotension, war die Rectaltemperatur auf 32--33°C abgefallen; zu diesem Zeitpunkt wurde die Unterkühlung abgebrochen und das Entblutungs,reservoir abgeschaltet.
Im Hinblick darauf, daß bei den ausgebluteten Hunden nach Unterbrechung der Unterkühlung die Körpertemperatur regelmäßig die Tendenz zeigt, weiter abzufallen, andererseits aus der Literatur und aus eigener Erfahrung bekannt war, daß schwer ausgeblutete Hunde bei Temperaturen unter 27°C hgufig Kammerflimmern entwickeln 4s, haben wir durch zeitweiliges Auflegen von heißen, feuchten Kompressen auf die Herzregion die Temperatur über 3 Std zwischen 27--32°C erhalten. Nach dieser 3stündigen Hypothermie wurden die überlebenden Hunde gleicherweise auf 38°C erwgrmt, Nach erfolgreicher Erwgrmung zeigten die Hunde * Der Firma Ameriean Cyanamid Company-New York danken wir für die uns zur Verfügung gestellten Versuchsmengen Aureomycins.
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