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Die Untersuchung von Olivenöl im Chemieunterricht

✍ Scribed by Johannes Zimmermann; Markus Teuscher; Volker Woest


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2009
Weight
416 KB
Volume
16
Category
Article
ISSN
0944-5846

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✦ Synopsis


Abstract

Olivenöl wird rein mechanisch ohne weitere Zusatzstoffe aus dem Fruchtfleisch der Olivensteinfrucht gewonnen und muss folglich nicht nachraffiniert werden. Es ist fruchtig, hat eine gewisse Schärfe, darf aber auch bitter sein und schmeckt zuweilen, je nach Klima, Boden und Reifegrad der Oliven, würzig oder mild, rassig oder fein, manchmal sogar mandelbitter [1].

Der Sektor Olivenöl wird in der EU durch eine Vielzahl von Verordnungen zur Produktion, zum Export und zur Vermarktung geregelt und ist zu einem der wichtigen Wirtschaftszweige für Europa geworden. Olivenöl wird außer als Nahrungsmittel auch für die Herstellung von Seifen und allgemein Kosmetika sowie für pharmazeutische Produkte verwendet [2, S. 29].

Zur qualitativen Charakterisierung von Olivenöl dienten früher chemische Kennzahlen, die durch moderne apparative Analysemethoden allerdings in den Hintergrund gedrängt wurden. Die aktuellen chemischen und sensorischen Prüfverfahren sind auf der Internetseite des Internationalen Olivenölrates (IOOC) http://www.internationaloliveoil.org zu finden. Aufgrund ihrer einfachen Durchführbarkeit bieten die wenig material‐ und arbeitsaufwändigen Untersuchungsmethoden der chemischen Kennzahlen aber eine gute Möglichkeit, mit dem Lebensmittel Olivenöl das Gebiet der Fette und fetten Öle im Chemieunterricht experimentell und analytisch beispielhaft zu behandeln.


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