## Abstract 2.4‐Dialkyl‐oder diaryl‐substituierte Benzodiazepine liegen in der Diiminostruktur II vor. IR‐spektroskopische Untersuchungen am 3‐Phenyl‐und 3‐Bromderivat zeigten das gleiche Ergebnis. Bei den Salzen dieser Verbindungsklasse ist jedoch Struktur IV die energetisch begünstigte; lediglich
Die Struktur der Benzo[b]-1, 5-diazepine und ihrer Salze. II
✍ Scribed by Walter Ruske; Gisela Grimm
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 530 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 1615-4150
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✦ Synopsis
Abstract
Ersetzt man o‐Phenylendiamin durch sein N‐Methylderivat, führt die Kondensation mit 1,3‐Dicarbonylverbindungen in Gegenwart starker Säuren überwiegend zu Salzen des Benzimidazols neben Spuren der von II abgeleiteten Benzodiazepinsalze. Wird im schwach sauren bzw. neutralen Milieu Kondensiert, entstehen lediglich Monokondensate. N.N′‐Dimethyl‐o‐phenylendiamin liefert ausschließlich unter Ringverengung Benzimidazole. Diese Ergebnisse sind mit einer bei steigender Methylsubstitution verstärkt zu erwartenden Hydrolyseempfindlichkeit des Siebenrings zu erklären, bei der das Molekül dazu parallel in das energetisch günstigere 6π‐System des aromatischen Fünfrings ausweicht.
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