a u b e nk e r n o l e s Verschiedene Autoren behaupteten, dal3 das Traubenkernol bis zu 50°/0 Erucasaure enthielte. Dies hat sich jedoch spater als nicht richtig erwiesen. Aui3erdem wurde von manchen Forschern auf Grund der hohen Hydroxylzahl auf die Anwesenheit von Ricinolsaure geschlossen. Neuerd
Die kontinuierliche Hydrierung von Ölen und Fetten
✍ Scribed by Leuteritz, G.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1969
- Weight
- 583 KB
- Volume
- 71
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Airs dcr Vrr~ahrr~~rstrcl~nisclie~i Abteilung der F a BUSS A G , Basel
Es wird ein Uberblick iiber die bisher beschriebenen kontinuierlihen Hydrierverfahren fur Glyceride gegeben. Die Klassifizierung der verschiedenen Systeme erfolgt nach reaktortedmischen Gesichtspunkten, wobei die wihtigsten Vor-und Nachteile diskutiert werden. Als Beispiel einer modernen kontinuierlichen Hydrieranlage wird der Schleifenreaktor der Firma BUSS AG, Basel, naher beschrieben und an Hand seiner betrieblihen Eigenshaften bei der selektiven Hydrierung von Fischol charakterisiert. Die Auswirkungen von Druck, Temperatur und Katalysatorkonzentration auf das Dilatationsverhalten der Produkte bei verschiedenen Temperaturen und Jodzahlen werden angegeben. Der wimtigste Faktor zur Beeinflussung der Selektivitat ist der Drudc. AbshlieUend werden die Verbrauchszahlen einer 150 und 250 tato-Anlage genannt.
Continuous Hydrogenation of Oils and Fats
The processes described till now for the continuous hydrogenation of glycerides are reviewed. The various systems arc classified from the viewpoint of the reactor involved and their advantages and disadvantages are discussed. As an example of a modern plant for continuous hydrogenation, thc reactor of BUSS AG, Basel. is described in details and its operational diaracteristics in the selectivc hydrogenation of fish oil are reported. The effect of pressure, temperature and catalyst concentration on the dilatation properties of the products at various temperatures and iodine values is given. Pressure was found to be the most important factor governing the selectivity. Finally, the consumption figures of a 150 to and a 250 to per day plant are presented.
Bei der Durchsicht der uberaus umfangreichen Spezialliteratur zur Hydrierung von Glyceriden und verwandten I'rodukten fallt auf, dal3 sich verhiiltnismaflig wenige Publikationen eingehender mit der kontinuierlichen Arbeitsweise auseinandersetzen. Der Grund ist sicherlich darin zu suchen, dai3 in den Landern des Hauptbedarfs an festen Fetten weder die Struktur der Ul-und Fettindustrie noch die Rohstoffversorgung in der Vergangenheit einen wirtschaftlichen Anreiz fur die Entwiddung eines kontinuierlichen Verfahrens dargestellt haben. Aber auch mit den bisher bekannten kontinuierlichen Apparaten wurde nicht die gewunschte Selektivitat erzielt. Deswegen wurde dies Verfahren technisch bisher nur wenig angewandt. Nachdem aber in der Ulindustrie immer mehr Verfahrensstufen kontinuierlich durchgefuhrt werden und bereits heute die Hauptmenge an Nahrungsfetten in den Industriestaaten kontinuierlich extrahiert und raffiniert wird, ist es nicht uberraschend, daB in letzter Zeit das Interesse an der kontinuierlichen Hydrierung deutlich zunimmt.
Die schon bald nach der Einfuhrung der Fetthydrierung durch W . Norniunn bekannt gewordenen KONTI-Verfahren *, und spitere Vorschlage lassen sich ubersichtlich klassifizieren, wenn das Reaktionssystem durch die Art und Weise der Katalysatorzugabe, den Reaktortyp und den ,,Richtungssinn" des GasFliissigkontaktes charakterisiert wird (Tab. 1).
Obwohl sich drei der in Tab. 1 aufgefiihrten Literaturzitate 37-3e nicht unmittelbar auf die hier diskutierte Ulhydrierung beziehen, so beschreiben sie d o h AUS-
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