## Abstract Durch Berücksichtigung aller genannten Regeln erhält man neben den Tabellen I bis III der einfachen Krystallklassen für O~h~ und I~h~ die bereits bekannten eindeutigen Charakterendarstellungen der Haupttabellen IV und V. Aus ihnen ergeben sich wiederum die Charakterendarstellungen der U
Die geometrischen Grundlagen der Auswahlregeln der Eigenschwingungen und Termaufspaltungen in Molekel- und Krystallverbindungen. 3. Mitteilung. Die Bestimmung der den Schwingungen zukommenden Freiheitsgrade
✍ Scribed by Paul Niggli
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1949
- Tongue
- German
- Weight
- 927 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
I n der 1. und 2. Mitteilung wurde zur Erlauterung der Auswahlregeln der Molekelspektroskopie ein neuer Weg eingeschlagen. Zu einer Teilchenanordnung bestimmter Symmetrie der Ruhelage wurden die ein Schwingungssystem bildenden, einander isomorphen Klassen abgeleitet. Sie entsprechen den zur Ruhelage gehorigen, verschiedenen Schwingungstypen oder Rassen und lassen sich durch sogenannte Charaktere darstellen. Die Symmetrie eines Schwingungssystemes wurde mit den in der Krystallographie iiblichen Symmetriesymbolen der Ruhelagesymmetrie, z. B. D4h, 0 usw., bezeichnet, die einzelnen Klassen, wie in der Molekelspektroskopie gebrauchlich, mit A ..., B ..., E . . . usw. So besteht beispielsweise das Schwingungssystem Oh aus den 10 Klasson Oh(Alg), Oh(AIU), Oh(A2&, Oh(A2,,), Bur gleichen Symmetrie eines Schwingungssystemes gehoren verschiedene Punkt-oder Teilchenanordnungen, genau so, wie einer Symmetrieklasse der Krystallwelt verschiedene Krystallformen und Kombinationen von Krystallformen zugeordnet sind. Beiderorts gilt, dass die einander gleichwertigen IClemente (Punkte bzw. Teilchen, Geraden, Flaehen) in Abhangigkeit von der &age zu den Symmetrieelementen Konfigurationen verschiedener Gestalt und Zahligkeit bilden (n-Flachner, n-Punktner mit hestimmt variahelm n)". 1st z. R. ein Schwingungssystem Oh gegehcn, so gehiirt ein Punkt allgemeiner Lage einem 48-Punktner an ; Punkte, die sich auf Spiegelebenen vorfinden, ergeben 24-Punktner ; Punkte, die auf Digyren liegen, welche zugleich Schnittlinien zweier Spiegelebenen sind, bilden 12-Punktner ; Punkte auf Tetragyren als Schnittlinien von (2 + 2) Spiegelebenen 6-Punktner und Punkte auf Trigyren + 3 Spiegelebenen 8-Punktner. Die ausgezeichnete Lage der niedrigzahligen Punkte heisst die Symmetrie der O h (Eg)7 Oh ( E ~) , Oh (Fig), Oh (Flu), 0h(F2g)7 Oh (F2u). l) 1. Mitt., Helv. 32, 770 (1949); 2. Mitt., Helv. 32, 913 (1949). Die Tabellennume-2) Siehe z. B. P. Niggli, Grundlagen der Stereochemie. Verlag Birkhauser, Base1 rierung geht hier weiter.
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