Aus der Kinderklinik der Medizinisehen Akademie Dresden (Direktor: Prof. Dr. Dr. G. O. tIAg~AFP) \* Auszugsweise vorgetragen auf der I-Ierhsttagung der Sgehs. Thtir. Gesellseha,ft fiir die Ninderhei]kunde ~m i0. i0. t959 in Erfurt.
Die bedeutung des extracellul�ren Fl�ssigkeitsvolumens f�r die wachstumsgesetzliche Sonderstellung des S�uglingsalters
✍ Scribed by Scholz, Edmund
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1960
- Weight
- 639 KB
- Volume
- 84
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
In seiner Studie ,,Uber eine neue BezugsgrSBe im Siiuglings-und Kleinkindalter" geht BUlCM]~ISTER vom Tatbestand aus, dab es mSglich ist, das KSrperwasser nach seinem Elektrolytgehalt und seiner Verhaltensweise gegeniiber gewissen Substanzen in intra-und extracellul&res zu unterteilen. Der Antefl des extracellulgrenFli~ssigkeitsvolumens (ECF) am KSrpergewicht liegt im frfihen Lebensalter wesentlich hSher als nach AbschluB des Wachstums.
,,Verschiedene Autoren bes~immten einen ECF-Gehalt yon 45~o des Gewichts bei Neugeborenen. Dieser Wer~ re4uziert sich im Verlauf der ersten Lebensmonate --in Fortsetzung einer w~hrend der Embryonalperiode eingeleiteten Entwicklung --, um zu Beginn des 2. Lebensjahres etwa 25~o zu erreichen. W~hrend der Kindheit vemindert sich dieser Anteil noch welter bis auf 17--18~ bei Erwachsenen."
Das Si~uglingsalter hebt sich somit dadurch aus dem Wachstum heraus, dab in ibm der ECF-Gehalt des Gewichts yon 45 auf 25~o absinkt, wi~hrend im weiteren Wachstumsalter nur ein sehr langsamer Abfal] yon 25 auf 17--18% stattfindet. ]~URMEISTER vermutet, dab der hohe ECF-
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