𝔖 Bobbio Scriptorium
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Die Bedeutung der Schwankungen des Gehaltes an Nukleotiden, freien Aminosäuren und Kohlenhydraten der Fischmuskulatur für die Qualitätsbeurteilung

✍ Scribed by Bramstedt, F.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1962
Weight
763 KB
Volume
64
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


und mit dest. Wasser bis zur Neutralitat des ablaufenden Filtrats ausgewasclien. Anschliefiend wurde das anhaftende Wasser durch Nachwaschen mit Alkohol verdrangt. 1 ml des so erhaltenen Austauschers, in Alkohol aufgeschwemmt, hatte eine Kapazitat, um 2.0 m-Aquivalent Wachssaure zu binden. 300 g S-Wachs (SZ = 146) in 1.5 1 Benzin (Siedegrenzen 80° bis 11OOC) wurden in der Hitze gelost und rnit 200 ml des SBW-Austauschers 1 Std. bei Siedetemperatur geriihrt. Anschliebend wurde die Hauptmenge der iiberstehenden Losung vorsichtig dekantiert, der Austauscher mit frischem Benzin iibergossen und in der Hitze abfiltriert. Der beladene Austauscher wurde mit heil3em Benzin gut nachgewaschrn. Die dekantierte Losung destillierte man gemeinsam mit den Filtraten ab, zuriidc blieben die nicht gebundenen Sauren und die Neutralanteile 200 g; SZ = 108. Der ausgewaschene Austauscher wurde in eine Extraktionshiilse iibergefiihrt und mit einer Losung von 10°/o Eisessig in Benzol in der Hitze extrahiert. Der Extrakt (ca. 500 ml) wurde iiber Namt an einem kiihlen Ort zur Kristallisation aufgestellt. Es wurden 68 g Kristallisat rnit einer SZ von 223 und 32 g Saure aus der Mutterlauge mit einer SZ von 187 gewonnen. Der extrahierte Austauscher konnte nach seiner Regeneration mit NaOH wieder verwendet werden. Die rohen Dicarbonsauren wurden verseift und wieder ruckgespalten. Das vor-liegende Sauregemisch wurde in der gleichen Weise, wie schon beschrieben, an 100 ml Wofatit SBW gebunden und ein zweites Kristallisat daraus isoliert. Das erhaltene Produkt hat dann eine SZ von 234, eine VZ von 241 und einen Schmp. von 103O C. Es last sich durch partielle Bindung am Wofatit SBW und durch Kristallisation nicht mehr nennenswert in seinen Kennzahlen andern und ist daher als einheitliche Stoffgruppe aufzufassen, die hauptsachlich aus Dicarbonsauren mit einem geringen Gehalt an Oxy-und Keto-Dicarbonsauren besteht. Endausbeute: 38.5 g (12.8 O/o, bezogen auf eingesetztes S-Wachs). Die gering erscheinende Ausbeute von rd. einem Drittel d e r tatsachlich im S-Wachs vorhandenen Dicarbonu n d PoIysauren erklart sich aus der eingeschlagenen Arbeitsweise, die auf eine hochstmogliche Reinheit dieser Stoffgruppe hinzielte. In analoger Weise gelang die Abtrennung der Japansaure aus d e n Gesamtsauren von Japanwachs sowie die Abtrennung d e r Dicarbonsauren aus einem synthetischen Wachssaure-Gemisch, das durch Oxydation von Hartparaffin mit nitrosen Gasen gewonnen wurde. An dieser Stelle mochten wir Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. E. Leibnitz fur verstandnisvolle Forderung unserer Arbeiten ergebenst danken. Ebenfalls zu Dank sind wir unserer Mitarbeiterin, Frau Zlse Steiner, verpflichtet.


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