Die Veresterung von Peptiden und ihre Bedeutung für die Bestimmung carboxylendständiger Aminosäuren nach der Reduktionsmethode
✍ Scribed by Hörmann, Helmut ;Graßmann, Wolfgang ;Wünsch, Erich ;Preller, Hartmuth
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1956
- Tongue
- English
- Weight
- 934 KB
- Volume
- 89
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Abstract
Die Reduktion veresterter Carboxylgruppen in Peptiden mit Lithiumborhydrid verläuft in sämtlichen von uns untersuchten Fällen ohne Nebenreaktionen. Dagegen läßt sich die Veresterung selbst, die notwendig ist, um die freien Carboxylgruppen einer quantitativen Reduktion zugänglich zu machen, mit Methanol‐Salzsäure oder Methanol‐Acetanhydrid nicht vollkommen einwandfrei durchführen. Ein besonders abweichendes Verhalten zeigt das Tripeptid Glycyl‐phenylalanyl‐serin, das einerseits in beträchtlichem maße ein gemischtes Diketopiperazin aus Phenylalanin und Serin abspaltet und andererseits, insbesondere bei Behandlung mit Methanol‐Acetanhydrid, unter Acylwanderung am Serinrest Umlagerung zum Esterpeptid erfährt. Mit Diazomethan dagegen ließen sich sämtliche Peptide einwandfrei verestern, wenn vorher ihre freien Aminogruppen durch den DNP‐Rest substituiert waren.
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