## Abstract 2‐Chlor‐8‐nitro‐7‐methylchinolin wurde bei der Einwirkung von anorganischen Säurechloriden auf 8‐Nitro‐7‐methylchinolin‐N‐oxyd dargestellt. Die Nitrierung von 4‐Chlor‐7‐methylchinolin ergab 4‐Chlor‐6‐nitro‐7‐methyl‐chinolin. Das Reaktionsvermögen der Halogenatome im 2‐Chlor‐8‐nitro‐7‐m
Darstellung und reaktivität von neuen bicyclischen β-Lactamverbindungen
✍ Scribed by Pfaendler, Hans Rudolf ;Straßer, Rupert
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1987
- Tongue
- English
- Weight
- 978 KB
- Volume
- 1987
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Eingegangen am 7. Mai 1987
Seit fast funfzig Jahren gehoren die (3-Lactamantibiotika zu den wichtigsten Heilmitteln bei der Bekiimpfung bakterieller Infektionskrankheiten. Die breite Anwendung dieser Medikamente hat jedoch Nachteile. Sie verlieren ihre Wirksamkeit in der Regel schon innerhalb weniger Jahre, da sich die Bakterien auf Grund ihrer enorm raschen Vermehrung und der kurzen Generationszeit bald an die Antibiotika anzupassen vermogen und resistent werden. Daher versuchen Chemiker und Biologen, die herkommlichen (3-Lactamantibiotika durch chemische Abwandlung zu verbessern, neue und wirksamere Hemmstoffe aus Mikroorganismen zu isolieren oder durch chemische Totalsynthese zu gewinnen.
Die antibakteriell wirksamen (3-Lactamverbindungen sind dcy- lierungsrnittel: Sie reagieren mit den nucleophilen Gruppen gewisser bakterieller Enzyme (Transpeptidasen) irreversibel unter gleichzeitiger &hung der C -N-0-Lactambindung. Die Enzyme werden inaktiviert und vermogen den lebenswichtigen Aufbau der Bakterienzellwand nicht mehr zu steuern ').
Diese hohe Reaktivitat der 0-Lactamantibiotika mu13 der pharmazeutische Chemiker auch bei der Strukturplanung seiner Modellverbindungen berucksichtigen. Es genugt also nicht, nur die raumliche Ahnlichkeit von Molekulen einzuplanen, auch die Reaktivitat der Zielmolekule mu13 derjenigen der naturlichen Antibiotika genau entsprechen.
In dieser Arbeit wird von Versuchen berichtet, neue bicyclische P-Lactamverbindungen chemisch herzustellen. Das 1,3-Diazabicyclo[4.2.0]octenon-System 1 schien die beiden erwahnten Kriterien zu erfullen: Es ist strukturell den Penicillinen, Cephalosporinen und Penemen sehr uhnlich, und es besitzt die reaktive C -N-P-Lactambindung als zweite wichtige Voraussetzung fur die antibakterielle Wirksamkeit in dieser Stoffklasse. Die hohe chemische Reaktivitat des Penicillins wurde erklart durch die pyramidale Geometrie des Molekuls am Lac-COOH COOH Penicillin Cephalosporin 0 COOH 0 COOH Pene1n-~3-~arbonsaure 1 S y d d s r u e d Rea&ity of N d Bifiydir &Lactallas The syllthegis of the novel 8-0~(~1,3-diBZBbiCyCI0[4.2.0]oct-2-ene-2-carboxylates 1 is described as web BS their e n h a n d reactivity under physiological conditions, compared with similar &.lacurn compounds.
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