Cycloaracylierung von Enaminen, II. Synthese von 1-Amino-4-chinolon-3-carbonsäuren
✍ Scribed by Grohe, Klaus ;Heitzer, Helmut
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1987
- Tongue
- English
- Weight
- 796 KB
- Volume
- 1987
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Eingegangen am 11. Mai 1987 Durch Uinsctzung yon 2-Cfilor-5-njtrobenzoylchlorid (I) mit den Enhydrazinocarbonsiureestern 2 sowie der 2-Benzoyl-3-ethoxyacrylsiureester 9 rnit den Hydrazindcrivatea 10, I6 und 22 werden die 2 -B e n z o y l -3 -h y d r a z i n o a c ~l ~~~s t e r 3, 11, 17 und 23 erhnltcn. Letztere tiefeni hi der Cyclobondensation die I-Aminochinoloncarbonslureester 4, 12, 18 und 24, die zu den entsprecheoden t-Aminochinoloncarbonsauren 5,13, 19 und 26 bydrolysiert werdcn. Die 1-Amino-7-halogen-chinoloacarbonsaurea 13a-f, 19a-C und 26b reogieren mit diphatischen Aminen zu den antibak tcricll hochwirksamcn I .FDiaminochinoloncarbonsiuren 3oc -In.
Vor einiger Zeit haben wir uber die Synthese von 4-Chinolon-3-carbonsauren nach dem sog. ,,Cycloaracylierungsverfahren" berichtet ' ! Zunachst wurden bevorzugt 1-Cyclopropyl-7-halogenchinoloncarbonsauren hergestellt, die als Zwischenprodukte fur antibakteriell hochwirksame 7-Amino-1 -cyclopropylchinoloncarbonsauren von grol3er Bedeutung sind. Ein Vertreter dieser Reihe ist das Breitspektrum-Chemotherapeutikum ,,Ciprofloxacin'' ').
Wir konnten nun zeigen, daD das Cycloaracylierungsverfahren auch zur Synthese von bislang unbekannten 1- Amino-4-chinolon-3-carbonsauren dienen kann. Wahrend 1-(Dialky1amino)chinoloncarbonsauren uber die Cyclokondensation von 2-(2-Halogenbenzoyl)-3-(dialkylhydrazino)-a~rylsaureester~) zuganglich sind, muDten bei der Synthese von 1-(Alky1amino)-und von am Stickstoffatom der Aminogruppe unsubstituierten 1-Aminochinoloncarbonsauren Schutzgruppen verwendet werden.
Nach AbschluB unserer Arbeiten wurde ein weiteres Verfahren zur Herstellung von 1 -Aminochinoloncarbonsauren bekannt. Es besteht in der Umsetzung von I-H-Chinoloncarbonsauren rnit 0-(2,4-Dinitrophenyl)hydroxylamin ' I.
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## Abstract Die Cycloacylierung der β‐Aminoacrylsäureester **2a**–**j** mit Trichlormethylisocyaniddichlorid (**1**) und __N__‐Trichloracetyltrichloracetimidchlorid (**4**) führt zu den neuen Pyrimidin‐5‐carbonsäureestern **3a**–**j** und **5**. Chlorierung und nucleophile Substitutionsreaktionen d
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Die in Schema 1 zusammengefaDte Reaktionssequenz ist somit ein eindrucksvolles Beispiel fur SET(,,single-electron transfer")-Reaktivitiitllll: Die durch A1Br3-Entzug entstehenden Spezies 1-Br und 5-Br reagieren offenbar aufgrund von recht positiven Redoxpotentialen der Kationen und der leichten Oxid